Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Mosambik: Frauen wollen der Armutsfalle entrinnen

Entschlossener Kampf gegen die Verheiratung von jungen Mädchen

Von Miriam Gathigah | 18.04.2016

Gaza. Der Tagesbeginn von Angelina Chiziane folgt einem genauen Ablauf. Erst hilft sie ihrem Mann, damit er rechtzeitig zur Arbeit kommt. Dann macht sie sich auf den Weg zu einem drei Kilometer entfernten Bach, wo sie Wasser holt und Feuerholz sammelt. Nach ihrer Rückkehr bereitet sie ihren beiden Kindern Frühstück zu. Dann bindet sie ihr Jüngstes auf den Rücken und geht aufs Feld.

Kenia: Bauern trotzen den Wetterkapriolen

Klimasmarte Landwirtschaft verdoppelt Ernten und Gewinn

Von Miriam Gathigah | 18.03.2016

Rumuruti. Auf seinem halben Hektar Land baute Dickson Kamau zwei Jahrzehnte ausschließlich Mais an. In seiner Muttersprache Kikuyu bekam er deshalb den Spitznamen "Kamau wa Mbembe", der sich als "Mais-Kamau" übersetzen lässt. Der Klimawandel hat seiner Landwirtschaft aber fast den Garaus gemacht. Durch die Umstellung auf klimasmarten Anbau konnte er seinen Betrieb retten.

Südsudan: Junge Mädchen als Sühneopfer

Töchter werden als 'Blutgeld' weggegeben

Von Miriam Gathigah | 22.07.2015

Torit. Im Südsudan hat die Geschlechterungleichheit viele Gesichter. So ist das Risiko für Mädchen, an den Folgen von Schwangerschaft und Geburt zu sterben, nach Angaben des Kinderhilfswerks 'Plan International' drei Mal höher als die Chance, die achte Schulklasse zu erreichen. Viele machen bereits in jungen Jahren Bekanntschaft mit mindestens einer Form geschlechtsbedingter Gewalt.

Kenia: Seltene Erden in heiligen Wäldern

Mijikenda kämpfen um Erhalt von Weltkulturerbe

Von Miriam Gathigah | 01.07.2015

Kaya Kinondo. Im Herzen der südkenianischen Küstenprovinz - fast 500 Kilometer von der Hauptstadt Nairobi entfernt - liegen die wohl eigentümlichsten Weltkulturerbe-Stätten der Welt: Reste von Siedlungen, in denen einst die Vorfahren der indigenen Mijikenda lebten. Diese bewaldeten und heiligen Stätten werden von der Lokalbevölkerung 'Kayas' genannt.

Kenia: Ratten in Alkoholfässern

Illegaler Billigfusel wird zu immer größerem Problem

Von Miriam Gathigah | 15.04.2015

Nairobi. In Kenia entwickeln sich illegal gebrannte Spirituosen zu einem gravierenden gesundheitlichen, sozialen und gesellschaftlichen Problem. Dass sie keinerlei Qualitätskontrollen unterliegen, macht sie noch gefährlicher als die hochprozentigen Erzeugnisse, die legal gehandelt werden. Wichtigste Zielgruppe für die illegalen Schnapsbrenner sind die unteren Einkommenschichten.

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