Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

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Kenia: Unzuverlässige Umfrageergebnisse vor den Wahlen

Meinungsforschungsinstitute düpieren Bevölkerung

Von Miriam Gathigah | 01.03.2013

Nairobi. Als die einzige Präsidentschaftskandidatin in Kenia, Martha Karua, die Zuverlässigkeit von Meinungsumfragen in Zweifel zog, war die Öffentlichkeit der Ansicht, sie sei wegen des schlechten Ergebnisses beleidigt. Ihr hatte man nur ein Prozent der Wählerstimmen vorausgesagt. Doch ihre Bedenken waren nicht aus der Luft gegriffen.

Kenia: Medien schüren Hassreden

Erinnerungen an Gewalt nach den letzten Wahlen 2007

Von Miriam Gathigah | 26.02.2013

Nairobi. Vor den Wahlen in Kenia am 4. März wirft die Zivilgesellschaft den Medien des Landes politische Hetze vor. Die Berichterstattung schüre wie schon bei den Präsidentschaftswahlen 2007 Hassgefühle, die in Krawalle und schwere ethnische Auseinandersetzungen ausgeartet sind. Damals kamen 1.200 Menschen ums Leben, 600.000 wurden vertrieben.

Kenia: Männer gegen Beschneidung

Neue UN-Zahlen bestätigen Einstellungswandel

Von Miriam Gathigah | 15.02.2013

Nairobi. Für die Samburu-Gemeinschaft im Norden Kenias war es schon schlimm genug, dass Julius Lekupe keinen Sohn gezeugt hat. Doch dann weigerte sich seine Tochter auch noch, sich beschneiden zu lassen. Ihre Entscheidung wurde von Lekupe darin unterstützt. Wie Lekupe wehrt sich eine zunehmende Anzahl von Männern gegen das Ritual - aus unterschiedlichen Gründen.

Kenia: Vorurteile und horrende Kosten

Wahlämter für Frauen meist unerreichbar

Von Miriam Gathigah | 01.02.2013

Nairobi. Nur wenige Frauen in Kenia machen sich die Illusion, in der Politik Fuß fassen zu können. Eklatante Diskriminierungen, Drohungen und Einschüchterungen, ungleiche Chancen und eine weitgehend verständnislose Öffentlichkeit machen Wahlkampagnen zu einem Minenfeld für Kandidatinnen, die hohe Regierungsämter anstreben.

Kenia: Slumbewohner sollen 'Blutgeld' der Politiker ablehnen

Neue Initiative vor den Wahlen am 4. März

Von Miriam Gathigah | 17.01.2013

Nairobi. In Kenia finden am 4. März Wahlen statt, und die Gefahr eines neuerlichen Blutbads wie jenes nach dem letzten Urnengang vor fünf Jahren besteht. Politiker sind bereits eifrig dabei, junge Leute aus den städtischen Slums mit Geld zu ködern, damit sie gegen diejenigen gewaltsam vorgehen, die sie nicht unterstützen.

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