Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Afrika: Beste Wirtschaftsaussichten

Doch an die Milliarden kommen die Armen nicht heran

Von Miriam Gathigah und Jeffrey Moyo | 22.01.2014

Nairobi/Harare. Mit einer zwei Billionen US-Dollar starken Wirtschaftskraft, den jüngsten Mineral- und Ölfunden und den enormen Möglichkeiten, die der Kontinent für internationale Investoren zu bieten hat, verliert Afrika langsam aber sicher das Image des 'verlorenen Kontinents'. Doch arme Bevölkerungsschichten profitieren vom Aufschwung bislang kaum.

Kenia: Chinesen beherrschen digitale Übertragungstechnik

Sorge um Pressefreiheit

Von Miriam Gathigah | 20.01.2014

Nairobi. In Kenia geht die Sorge um, dass die Umstellung von der analogen zur digitalen Fernsehtechnik ('digitale Migration') zur Unterdrückung der Pressefreiheit missbraucht werden könnte. Die Internationale Telekommunikationsbehörde hat dem ostafrikanischen Land für den Wechsel bis 2015 eine Frist gesetzt. Dann ist mit der analogen Signalübertragung Schluss.

Kenia: Streit um Landbesitz in Kibera

Nubier fordern Anerkennung historischer Ansprüche

Von Miriam Gathigah | 13.01.2014

Nairobi. Der Kibera-Slum in der kenianischen Hauptstadt Nairobi gehört zu den größten Elendssiedlungen Afrikas. Hier wird immer wieder die Frage diskutiert, wem das Land eigentlich gehört, auf dem die Armen leben. Die Nubier, die seit mehr als 100 Jahre in der Siedlung beheimatet sind, stoßen mit ihren Besitzansprüchen bei Kenianern auf Widerstand.

Kenia: Viehversicherungen für Hirten ein Segen

Erfolgreicher Schutz vor Dürre und Diebstählen

Von Miriam Gathigah | 11.11.2013

Nairobi. "Diese Klänge sind für mich die schönsten der Welt", sagt Hussein Ahmed, ein Hirte aus dem Bezirk Marsabit im Norden Kenias, als er seine Herde nach Hause treibt. Er meint das Gebimmel der Glöckchen, die er seinen Tieren umgehängt hat. Vor zwei Jahren hatte eine der schlimmsten Dürren der letzten sechs Jahrzehnte Ahmeds gesamten Viehbestand vernichtet.

Kenia: Wenn Naturkatastrophen zu Armut führen

Adäquate Maßnahmen zur Klimaanpassung gefordert

Von Miriam Gathigah und George Gao | 23.10.2013

Nairobi/New York. Die 72-jährige Wambui Karunyu und ihr siebenjähriger Enkel sind die einzigen Familienmitglieder, die überlebt haben. Ihrem Mann und den fünf Kindern ist das Leben im Bezirk Mukurwe-ini in Zentralkenia zum Verhängnis geworden. Laut einem neuen Bericht gehen in Kenia Naturkatastrophen und Armut oftmals Hand in Hand.

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