Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Afrika: Wirtschaft jubelt über neue Erdölfunde

Experten mahnen solide Umweltstrategien an

Von Miriam Gathigah | 03.11.2014

Nairobi.  Die jüngsten Entdeckungen umfangreicher Erdöl- und Erdgasfelder in Kenia, Tansania und Uganda haben bei vielen Ökonomen Euphorie ausgelöst. Sie sehen die Zeit für einen Aufschwung und eine Diversifizierung der vorrangig landwirtschaftlich geprägten Volkswirtschaften für gekommen. Doch kritische Stimmen warnen, dass sich die fossilen Brennstoffe als Danaergeschenk erweisen könnten.

Kenia: Dürren werden immer häufiger

Katastrophale Aussichten für Hirtenvölker

Von Miriam Gathigah | 29.10.2014

Nairobi. Auf dem Viehmarkt im nordkenianischen Garissa können Hirten in einer guten Saison bis zu 5.000 Tiere die Woche verkaufen. Das sei an und für sich ein glänzendes Geschäft, sagen sie. So berichtet Seif Hassan, dass er, wenn alles gut geht, einen Ochsen für rund 1.000 US-Dollar verkaufen kann. Für eine Kuh erhält er 560 Dollar und für ein Kamel sogar 3.400 Dollar.

Afrika: HIV den Garaus machen

90-90-90-Formel soll AIDS-Epidemie bis 2030 beenden

Von Miriam Gathigah | 22.10.2014

Nairobi. Nachdem AIDS in den vergangenen drei Jahrzehnten Millionen Afrikaner getötet hat, sind Gesundheitsexperten inzwischen überzeugt, die Formel gefunden zu haben, um die Immunschwächekrankheit in den kommenden 15 Jahren zu besiegen. Die magische Zahlenkombination lautet 90-90-90.

Afrika: Schrumpfende Parzellen gefährden Ernährungssicherheit

Erbrechtsbestimmungen und Land Grabbing führen zur Zerstückelung von Böden

Von Miriam Gathigah | 17.09.2014

Nairobi. Der Maisbauer Kiprui Kibet besitzt eine Farm im fruchtbaren Landkreis Uasin Gishu in Kenias Rift-Valley-Region. Doch die Aussicht, sich mit der Landwirtschaft ein sicheres Auskommen zu schaffen, ist gering. Das hat vor allem mit der Größe seiner Parzelle zu tun. "Einst stand mir eine Anbaufläche von 40 Hektar zur Verfügung. Jetzt sind es nur noch 0,8 Hektar", berichtet er.

Kenia: Bauern müssen nach Ernteverlusten umdenken

Nationales Klimawandelgesetz nimmt Gestalt an

Von Miriam Gathigah | 11.06.2014

Nairobi. Daniel Njau, ein Kleinbauer aus dem Landkreis Nyeri in Zentralkenia, steht vor einer schweren Entscheidung. Entweder er baut weiter Tee an, der unter den Folgen des Klimawandels leidet, oder aber er sattelt um auf klimaresilientere Agrarprodukte. "Tee reagiert sehr sensibel auf jede noch so kleine Wetteranomalie", berichtet er.

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