Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Mali: Missbrauch von Hilfsgütern

Islamisten rekrutieren Kindersoldaten mit Lebensmitteln

Von Soumaila T. Diarra | 31.07.2012

Bamako. Im von islamistischen Kämpfern beherrschten Norden Malis missbrauchen die Milizen die für Binnenflüchtlinge bestimmten Hilfsgüter aus dem Süden, um zwölf- bis 15-jährige Jungen als Kindersoldaten anzuwerben. Vertreter von Malis Zivilsgesellschaft fordern die Einstellung der Hilfslieferungen für den Norden. 

Mosambik: Unbeglichene Rechnungen

'Madgermanes' fordern ihre in der DDR verdienten Löhne

Von Louise Sherwood | 19.07.2012

Maputo. Die 'Madgermanes', wie man in Mosambik die 16.000 bis 20.000 Menschen nennt, die vor Jahrzehnten in der damaligen DDR gearbeitet, studiert oder einen Beruf erlernt hatten, geben nicht auf. Seit 22 Jahren fordern sie den Anteil ihres Verdienstes, den die DDR-Regierung damals direkt an die Regierung in Maputo überwiesen hatte.

Südsudan: Flüchtlinge aus dem Norden verdursten

Internationale Hilfe unzureichend

Von Jared Ferrie | 21.06.2012

Juba. Im Südsudan verdursten sudanesische Flüchtlinge, seitdem in einem Auffanglager die Wasservorräte ausgegangen sind. Das Camp war dem Ansturm der vielen Menschen, die vor den bewaffneten Auseinandersetzungen im Sudan geflohen waren, nicht gewachsen.

Südsudan: Vom Migrationsstrom überrollt

Schwierige Versorgungslage in der Grenzregion

Von Jared Ferrie | 04.06.2012

Juba. Die Rückkehr von vielen Tausend Heimkehrern aus dem Sudan und der durch den andauernden bewaffneten Konflikt im Grenzgebiet zwischen Sudan und Südsudan ausgelöste neue Flüchtlingsstrom bringen die kaum ein Jahr alte Nation Südsudan an ihre Belastungsgrenzen.

Libyen: Endstation Kufra

Migranten aus Subsahara-Afrika landen in Lagern

Von Rebecca Murray | 29.05.2012

Kufra. "Libyen ist frei, Tschader raus!" Der Kampfruf der Wärter, die in Kufra tschadische Migranten im 'Freedom Detention Centre' abliefern, verheißt nichts Gutes. In der Oasenstadt im Südosten Libyens werden Männer aus dem benachbarten Tschad als ehemalige Milizen Gaddafis verdächtigt.

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Die "verrückteste" Kirche der Welt
Der Afrika-Korrespondent der "Süddeutschen Zeitung", Bernd Dörries, schreibt in dem neuen Buch "Der lachende Kontinent" über seine Erfahrungen in 34 Ländern südlich der Sahara. In Côte d’Ivoire hat er die "verrückteste" Kirche der Welt besucht.

Robben Island: Auf den Spuren von Häftling 466/64
Wer Kapstadt besucht, muss unbedingt nach Robben Island übersetzen. Auf der Gefängnisinsel war Nelson Mandela 18 Jahre lang inhaftiert. Aber Achtung: Vor allem in der Hochsaison sind die Wartezeiten für Tickets lang.

Abuna Yemata Guh: Klettern für Schwindelfreie
In der Region Gar’alta in der nördlichen äthiopischen Provinz Tigray gibt es 35 Felsenkirchen. Die wahrscheinlich schönste darunter ist Abuna Yemata Guh. Allerdings ist der Aufstieg zur Felsenkirche auf 2.580 Meter Seehöhe nicht ganz ohne.