Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Afrika: Fischfang weitaus höher als bisher angenommen

Studie wirft schlechtes Licht auf Fangflotten und Regierungen

Von Christopher Pala | 28.06.2016

Washington. Wissenschaftler an der University of British Columbia (UBC) haben die Fischmengen ermittelt, die in den Jahren von 1950 bis 2010 aus den Ozeanen gefangen worden sind. Die Studie  des UBC-Projekts 'Sea Around Us' belegt dabei ein hohes Ausmaß an illegalen Aktivitäten: Die tatsächlichen Fangmengen waren bedeutend höher als die offiziellen Angaben – vor allem in Afrika.

Mauretanien: Landesweites Verbot für Plastiksackerl

Neues Gesetz wird kontrovers diskutiert

Von Mohamed Abderrahmane | 07.02.2013

Nouakchott. In Mauretanien ist es seit dem 1. Januar verboten, Weichplastik auf nationalem Territorium herzustellen, zu verkaufen, zu verwenden und/oder zu importieren. Sechs Monate hatten die 3,2 Millionen Einwohner des Landes Zeit, sich auf das umweltfreundliche Verbot einzustellen. Doch Geschäftsleute werfen der Regierung in Nouakchott vor, nicht für Alternativen gesorgt zu haben.

Mauretanien: 'Kostbarste Investition'

Dattelpalmen für Wüstenstaat von unschätzbarem Wert

Von Mohamed Abderrahmane | 29.08.2012

Nouakchott. "Wer Dattelpalmen besitzt, kann überleben", meint die mauretanische Bäuerin Tahya Mint Mohamed, Mutter dreier Kinder. "Wir essen die Früchte und fertigen aus den Palmwedeln Matten, Betten und Stühle. Die Blätter werden zu Körben verarbeitet oder verfüttert." Für dieses Jahr rechnet sie mit einer Ernte von bis zu einer Tonne Datteln.

Mauretanien: Hungernde Menschen, sterbendes Vieh

Notprogramm reicht nicht aus

Von Mohamed Abderrahmane | 18.07.2012

Nouakchott. Seit Stunden wartet Habi Amadou Tidjane Diop in Nouakchott in brütender Hitze vor einer der 400 Verkaufsstellen, die im Rahmen des Notprogramms der Regierung verbilligte Lebensmittel an besonders Bedürftige abgeben. Als sie endlich an der Reihe ist, muss sie sich mit zwei Kilo Reis, einem Kilo Zucker und einem Liter Speiseöl begnügen - viel zu wenig für die Mutter von neun Kindern.

Mauretanien: Frisches Gemüse und Obst für die Hauptstadt

Kooperative setzt auf biologischen Anbau

Von Mohamed Abderrahmane | 22.06.2012

Nouakchott. Mohamed Ould Abderrahmane ist stolz auf die Obst- und Gemüseplantage, die er als Kooperative mit Freunden und zahlreichen Mitarbeitern am Stadtrand von Nouakchott nach traditionell biologischen Anbaumethoden bewirtschaftet. Die Kooperative nennt sich 'Najah' ('Erfolg') und beliefert die Märkte der mauretanischen Hauptstadt, in der mehr als 800.000 Menschen leben, mit gut einem Viertel des Bedarfs an frischem Gemüse.

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Die "verrückteste" Kirche der Welt
Der Afrika-Korrespondent der "Süddeutschen Zeitung", Bernd Dörries, schreibt in dem neuen Buch "Der lachende Kontinent" über seine Erfahrungen in 34 Ländern südlich der Sahara. In Côte d’Ivoire hat er die "verrückteste" Kirche der Welt besucht.

Robben Island: Auf den Spuren von Häftling 466/64
Wer Kapstadt besucht, muss unbedingt nach Robben Island übersetzen. Auf der Gefängnisinsel war Nelson Mandela 18 Jahre lang inhaftiert. Aber Achtung: Vor allem in der Hochsaison sind die Wartezeiten für Tickets lang.

Abuna Yemata Guh: Klettern für Schwindelfreie
In der Region Gar’alta in der nördlichen äthiopischen Provinz Tigray gibt es 35 Felsenkirchen. Die wahrscheinlich schönste darunter ist Abuna Yemata Guh. Allerdings ist der Aufstieg zur Felsenkirche auf 2.580 Meter Seehöhe nicht ganz ohne.