Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Afrika: Fischfang weitaus höher als bisher angenommen

Studie wirft schlechtes Licht auf Fangflotten und Regierungen

Von Christopher Pala | 28.06.2016

Washington. Wissenschaftler an der University of British Columbia (UBC) haben die Fischmengen ermittelt, die in den Jahren von 1950 bis 2010 aus den Ozeanen gefangen worden sind. Die Studie  des UBC-Projekts 'Sea Around Us' belegt dabei ein hohes Ausmaß an illegalen Aktivitäten: Die tatsächlichen Fangmengen waren bedeutend höher als die offiziellen Angaben – vor allem in Afrika.

Migration: Tausende in den Wäldern vor Ceuta

Afrikaner warten auf Chance für den Grenzübertritt

Von Andrea Pettrachin | 08.09.2015

Ceuta. Mitten in den Bergen hinter dem Grenzzaun der spanischen Exklave Ceuta in Marokko, acht Kilometer von dem nächsten marokkanischen Dorf Fnideq entfernt, lebt eine große Zahl von Migranten im Wald. Mitarbeiter von Hilfsorganisationen in der anderen spanischen Exklave Melilla gehen von mehreren Tausend aus.

Marokko: Kontroverse über Erbrechtsreform

Gleichberechtigung für Frauen wird heftig diskutiert

Von Abderrahim El Ouali | 07.05.2014

Casablanca. In Marokko hat der Vorschlag, das Erbrecht im Sinne der Gleichberechtigung zu reformieren, eine erbitterte Kontroverse ausgelöst. Was die einen als logische und konsequente Anwendung der Landesverfassung begrüßen, kommt den anderen einem Anschlag auf das islamische Recht der Scharia gleich.

Marokko: Streit um staatliche Medienkontrolle

Islamisten wollen Einfluss ausdehnen

Von Abderrahim El Ouali | 13.06.2012

Casablanca. Die von der marokkanischen Regierung angekündigte Einführung neuer Richtlinien für die Medien hat in dem nordafrikanischen Land eine heftige Debatte über die Pressefreiheit ausgelöst.

Marokko: Kampagne gegen Zwangsehen

Aminas Selbstmord hat die Gesellschaft aufgerüttelt

Von Abderrahim El Ouali | 15.05.2012

Casablanca. Amina Filali aus der marokkanischen Kleinstadt Larache war 16 Jahre alt, als sie sich das Leben nahm. Nachdem sie von einem 26-Jährigen verschleppt und geschändet worden war, zwang sie der Vater auf Betreiben eines Staatsanwalts zur Heirat mit ihrem Peiniger, der dadurch nach Paragraph 475 des marokkanischen Strafgesetzes straflos blieb. Acht Monate später wählte der Teenager den Freitod, um dem Ehe-Arrangement zur Rettung der Familienehre zu entkommen.

Die "verrückteste" Kirche der Welt
Der Afrika-Korrespondent der "Süddeutschen Zeitung", Bernd Dörries, schreibt in dem neuen Buch "Der lachende Kontinent" über seine Erfahrungen in 34 Ländern südlich der Sahara. In Côte d’Ivoire hat er die "verrückteste" Kirche der Welt besucht.

Robben Island: Auf den Spuren von Häftling 466/64
Wer Kapstadt besucht, muss unbedingt nach Robben Island übersetzen. Auf der Gefängnisinsel war Nelson Mandela 18 Jahre lang inhaftiert. Aber Achtung: Vor allem in der Hochsaison sind die Wartezeiten für Tickets lang.

Abuna Yemata Guh: Klettern für Schwindelfreie
In der Region Gar’alta in der nördlichen äthiopischen Provinz Tigray gibt es 35 Felsenkirchen. Die wahrscheinlich schönste darunter ist Abuna Yemata Guh. Allerdings ist der Aufstieg zur Felsenkirche auf 2.580 Meter Seehöhe nicht ganz ohne.