Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Côte d'Ivoire: Krieg den Plastiktüten

Doch Verbraucher tun sich schwer mit Verbot

Von Marc-André Boisvert | 06.10.2014

Abidjan. Im Zentrum von Abidjan, der Wirtschaftsmetropole von Côte d’Ivoire, gibt es einen Supermarkt, der mit einem 'grünen Schalter' einen Beitrag zum Umweltschutz leisten will: Hier sollen Kunden, die ihre eigenen Einkaufsbeutel mitbringen, ihre Einkäufe bezahlen. Doch während sich vor den anderen Kassen lange Schlange bilden, herrscht dort, wo keine Plastiktüten ausgegeben werden, gähnende Leere.

Côte d'Ivoire: Vorbeugen und aufklären

Land soll Ebola-frei bleiben

Von Marc-André Boisvert | 27.08.2014

Gueyede. In der Ortschaft Gueyede im Südwesten Côte d’Ivoires hat sich die gesamte Dorfbevölkerung versammelt, um den Worten des angereisten Unterpräfekten Kouassi Koffi zu lauschen. "Wir dürfen uns im Umgang mit Ebola keine Nachlässigkeiten erlauben", sagt er. "Möglicherweise wissen Sie über Ebola nicht Bescheid. Das sollten Sie aber."

Côte d'Ivoire: Humaner Strafvollzug

Erste Gefängsnisfarm macht Häftlinge zu Bauern

Von Marc-André Boisvert | 08.08.2014

Saliakro/Abidjan. François Kouamé, der Häftling mit der Nummer 67, zeigt stolz auf eine Sau und ihre vier Ferkel. In Gummistiefeln läuft er an zwei neuen Traktoren vorbei bis zu einem Feld, auf dem bald Maniok und Mais wachsen werden. "Schau dir diese Pflanzen an, sie machen viel Arbeit!", Kouamé verbüsst den Rest seiner Haftstrafe in der Gefängnisfarm Saliakro.

Côte d'Ivoire: Ökotourismus soll letzte Regenwälder retten

Anbau von Kakao und Kaffee bedrohen Flora und Fauna

Von Marc-André Boisvert | 19.05.2014

Taï-Nationalpark. Jonas Sanhin Touan hat einen Traum. In Gouleako, einem von vielen Dörfern im Umfeld des Taï-Nationalparks in Côte d’Ivoire, sitzt er unter einem Vordach und wartet auf Kundschaft. Er hofft, dass er irgendwann einmal mehr Touristen bewirten wird als das halbe Dutzend, das sich in der Ortschaft eingefunden hat.

Côte d'Ivoire: Robuste Tablets für Schulkinder

IT-Entwickler finden maßgeschneiderte Lösungen

Von Marc-André Boisvert | 25.04.2014

Abidjan. Die Beobachtung, dass Schulkinder in seinem Land über lange Strecken schwere Bücherranzen schleppen müssen, hat  Thierry N'Doufou auf die Idee gebracht, die digitale Kluft im Lande dort zu schließen, wo sie am größten ist: in den Klassenzimmern. N'Doufou gehört zu einem Team von zehn einheimischen IT-Experten, die 'Qelasy' erfunden haben, ein acht Zoll großes Tablet.

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Die "verrückteste" Kirche der Welt
Der Afrika-Korrespondent der "Süddeutschen Zeitung", Bernd Dörries, schreibt in dem neuen Buch "Der lachende Kontinent" über seine Erfahrungen in 34 Ländern südlich der Sahara. In Côte d’Ivoire hat er die "verrückteste" Kirche der Welt besucht.

Robben Island: Auf den Spuren von Häftling 466/64
Wer Kapstadt besucht, muss unbedingt nach Robben Island übersetzen. Auf der Gefängnisinsel war Nelson Mandela 18 Jahre lang inhaftiert. Aber Achtung: Vor allem in der Hochsaison sind die Wartezeiten für Tickets lang.

Abuna Yemata Guh: Klettern für Schwindelfreie
In der Region Gar’alta in der nördlichen äthiopischen Provinz Tigray gibt es 35 Felsenkirchen. Die wahrscheinlich schönste darunter ist Abuna Yemata Guh. Allerdings ist der Aufstieg zur Felsenkirche auf 2.580 Meter Seehöhe nicht ganz ohne.