Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Afrika: Kampf gegen den Landraub

Schutz der kommunalen Landbesitzrechte vernachlässigt

Von Monde Kingsley Nfor | 06.05.2013

Jaunde. Für die 18 Dörfer im Bezirk Ocean Division in Südkamerun schien der Kampf um ihre Landrechte bereits verloren. 2008 wurden 47.000 Hektar Gemeindeland an den internationalen Konzern 'United Forest Cameroon' verpachtet. Doch mit Unterstützung der 'Rights and Resources Initiative' (RRI) erhielten die Gemeinschaften im Februar 2012 einen Teil des Landes wieder zurück.

Kamerun: Neues Land nach der Vertreibung

'Fair Fruit'-Projekt rettet Obstbauern

Von Monde Kingsley Nfor | 20.03.2013

Douala. Obstbauern in Njombe, einer kleinen kamerunischen Küstenstadt, haben es 15 Jahre nach der Vertreibung von ihren Feldern zu einem bescheidenen Auskommen gebracht. Den erfolgreichen Neustart verdanken sie einer Initiative, die ihnen Kredite für den Kauf von Land bereitgestellt hat, auf dem sie nun Ananas, Bananen, Mangos und Papayas für eine Dörrobstfabrik herstellen.

Afrika: Staaten sollen bisherige Agrarpolitik überdenken

Neuer Weltbankbericht rät zu Ausbau der kommerziellen Landwirtschaft

Von Carey L. Biron | 18.03.2013

Washington. Die Weltbank hat den afrikanischen Staaten in einem neuen Bericht 'Growing Africa' nahegelegt, ihre Agrarpolitik zu überdenken. Nach Ansicht der internationalen Finanzorganisation sollte der Kontinent im Interesse der regionalen Entwicklung sein Augenmerk stärker als bisher auf die kommerzielle Landwirtschaft legen.

Mosambik: Viel Land für ausländische Investoren

Bauernverbände schlagen Alarm

Von William Mapote | 05.03.2013

Maputo. Bauernverbände in Mosambik haben der Regierung vorgeworfen, den Ausverkauf des Landes an ausländische Agrarinvestoren zu betreiben. Dabei seien die Investoren vor allem an bereits landwirtschaftlich genutzten Böden interessiert. Tausenden lokalen Gemeinschaften und Kleinbauern, die über keine offiziellen Landtitel verfügen, droht die Vertreibung.

Tansania: Weniger Agrarland für Investoren

Obergrenzen gegen Land Grabs

Von Orton Kiishweko | 07.01.2013

Dar es Salaam. Ab Januar 2013 wird Tansania den Zugang lokaler und internationaler Investoren zu Agrarland begrenzen. Mit dieser Maßnahme reagiert das Land auf in- und ausländische Kritik, wonach sich große Unternehmen riesige Flächen Agrarland unter den Nagel reißen ('Land Grabbing') und damit die Vertreibung von Kleinbauern und lokalen Gemeinschaften in Gang setzen.