Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Afrika: Landraub nach Kolonialherrenart

Auf dem Kontinent nehmen Vertreibungen zu

Von Jeffrey Moyo | 22.04.2015

Harare. In Afrika nimmt die Zahl der Zwangsvertreibungen in Verbindung mit dem Phänomen des Land Grabbing zu. So muss eine wachsende Mehrheit von Menschen ihre Farmen verlassen, um einer Minderheit einflussreicher Politiker, Unternehmer und Konzerne Platz zu machen, die Böden und Immobilien verschachern.

Afrika: Schrumpfende Parzellen gefährden Ernährungssicherheit

Erbrechtsbestimmungen und Land Grabbing führen zur Zerstückelung von Böden

Von Miriam Gathigah | 17.09.2014

Nairobi. Der Maisbauer Kiprui Kibet besitzt eine Farm im fruchtbaren Landkreis Uasin Gishu in Kenias Rift-Valley-Region. Doch die Aussicht, sich mit der Landwirtschaft ein sicheres Auskommen zu schaffen, ist gering. Das hat vor allem mit der Größe seiner Parzelle zu tun. "Einst stand mir eine Anbaufläche von 40 Hektar zur Verfügung. Jetzt sind es nur noch 0,8 Hektar", berichtet er.

Tansania: Bauern und Hirten streiten um Land

Schwere Vorwürfe gegen Bezirksbeamte

Von Kizito Makoye | 24.01.2014

Dar es Salaam. Die Konflikte zwischen Bauern und Hirten um Land und Wasser stellen die Behörden in Tansania vor immer größere Probleme. Von der Küstenregion bis zum Kilimandscharo sind seit Jahrzehnten gewaltsame Auseinandersetzungen um die knappen Ressourcen im Gang. Auch mehren sich Vorwürfe gegen Beamte, die sich von Hirten bestechen haben lassen.

Äthiopien: Mit Wasserkraft zum Stromversorger Ostafrikas

Land Grabbing und Vertreibung sind die Folge

Von Ed McKenna | 17.06.2013

Addis Abeba. Äthiopien will mit Wasserkraft zum führenden Stromproduzenten Afrikas werden. Doch der Plan, von dem es sich Wachstum und Entwicklung verspricht, gefährdet das Leben von Millionen Menschen, die auf das Nilwasser angewiesen sind. Kein anderer afrikanischer Staat investiert so viel Geld in Staudämme wie Äthiopien.

Liberia: Bitteres Palmöl

Pachtvertrag für britisches Unternehmen erbost Landbevölkerung

Von Wade C. L. Williams | 10.06.2013

Boegbor. Sackie Qwemie ist vor drei Jahren vom Landbesitzer zum Landarbeiter mutiert. Ausgerechnet bei 'Equatorial Palm Oil' (EPO), der britischen Firma, die ihm seine Anbaufläche im Grand Bassa County im Nordwesten Liberias genommen hat, steht er in Lohn und Brot, nachdem die Regierung in Monrovia mit dem Unternehmen einen 50-jährigen Pachtvertrag abgeschlossen hat.

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