Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

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Kenia: Regierung verbietet Musikvideo gegen Homophobie

Remix von 'Same Love' wird durch Zensur erst recht zum viralen Hit

Von Lydia Matata | 28.04.2016

Nairobi. In Kenia ist ein Video des Musikers 'Art Attack' verboten worden. In dem Clip werden gleichgeschlechtliche Paare beim Händehalten und Küssen sowie in Schlafzimmerszenen gezeigt. Am Ende begeht ein junger Mann Selbstmord, weil er mit dem gesellschaftlichen Druck nach seinem Coming Out nicht mehr fertig wird. "Ich wünschte, ich wäre nicht so geboren", steht in seinem Abschiedsbrief.

Afrika: Keine Toleranz für Schwule und Lesben

Aktivisten berichten von brutalen Übergriffen

Von Joel Jaeger | 22.09.2014

New York. Die 18-jährige Gift Makau hatte an ihrem Wohnort in der südafrikanischen Nordwestprovinz Fußball gespielt und bei Wettkämpfen als Schiedsrichterin fungiert. Das sei nie ein Problem gewesen, meint ein Cousin. Am 15. August wurde sie von ihrer Mutter in einer Seitenstraße ermordet aufgefunden. Zuvor war die junge Frau vergewaltigt und gefoltert worden.

Südafrika: "In einem modernen Afrika haben schwulenfeindliche Gesetze keinen Platz"

Sängerin Yvonne Chaka Chaka im Interview

Von Rebecca Hanser | 10.01.2013

New York. Seit mehr als zwei Jahrzehnten ist Yvonne Chaka Chaka eine der beliebtesten Popsängerinnen Südafrikas. "In der Öffentlichkeit bekannt zu sein, ist ein großes Privileg, das aber auch viel Verantwortung mit sich bringt", sagt die 47-jährige 'Princess of Africa', die sich unter anderem für die Rechte von Homosexuellen engagiert.

Uganda: Angst vor Anti-Schwulen-Gesetz

Aktivisten erwägen Verfassungsbeschwerde

Von Henry Wasswa | 12.12.2012

Kampala. Über seine Arbeit spricht er nur noch mit seinen Mitstreitern. Allerdings traut er sich kaum noch auf die Straße, um sich mit anderen Homosexuellen zu treffen. "Die Angst vor gewaltsamen Übergriffen ist allgegenwärtig", sagt der ugandische Schwulenaktivist Gerald Ssentongo. "Wir müssen jederzeit mit Übergriffen rechnen."

Kenia: Erstmals kandidiert ein homosexueller Politiker für Senatssitz

Weitverbreitete Schwulenfeindlichkeit als größte Hürde für David Kuria Mbote

Von Mike Elkin | 09.11.2012

Nairobi. David Kuria Mbote hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt. Der bekennende Schwule will sich einen Sitz im Senat von Kiambu County im Norden Kenias erkämpfen. So wie in vielen afrikanischen Ländern gilt auch in Kenia Homosexualität als abscheulich und 'unafrikanisch'. Somit wird sich Kuria im kommenden März nicht nur gegen seine beiden Herausforderer behaupten müssen.

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