Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Kenia: Klein bedeutet klimaanfällig

Subsistenzbauern brauchen Hilfe

Von Miriam Gathigah | 05.08.2013

Nairobi. Für Kenia gibt es zwei Wege, um den Gefahren des Klimawandels für die Ernährung der Bevöllkerung und die Existenzsicherung der Bauern zu begegnen. Der eine führt zum Einsatz neuer Technologien sowie zur Verbesserung und Verbreitung von Düngemitteln und Pestiziden, der andere zur Rückkehr zur traditionellen Landwirtschaft und dem Schutz des natürlichen Artenreichtums.

Ghana: Klimaversicherungen für Kleinbauern

Automatische Messstationen registrieren wetterbedingte Ernteeinbußen

Von Albert Oppong-Ansah | 01.08.2013

Tamale. Der Kleinbauer Mustapha Simbia hat allen Grund zur Freude. Er profitiert von der Einführung des Ghanaischen Landwirtschaftsversicherungsprogramms (GAIP), das Farmer in dem westafrikanischen Staat vor wetterbedingten Ernteeinbußen schützt. Die Zahlungen aus der Versicherung basieren auf den Daten von automatischen Messstationen.

Malawi: 'Heldinnen der Flut'

Frauen trotzen Naturkatastrophen

Von Mabvuto Banda | 18.10.2012

Nsanje. Der Distrikt Nsanje im südlichen Malawi wird immer wieder überflutet und die Bewohner haben kaum finanzielle Möglichkeiten, sich dagegen zu wappnen. Eine möglichst große Widerstandsfähigkeit ist häufig die einzige Chance, die Überschwemmungen zu überleben – und oft sind es die Frauen, die ihre Familien retten.

Malawi: Der Chilwa-See trocknet aus

Existenz von Fischern und Bauern akut bedroht

Von Claire Ngozo | 27.08.2012

Chilwa-See. Zu wenig Niederschläge: Der Chilwa-See in Malawi droht nächstes Jahr vollständig auszutrocknen. Fischer und Bauern, die an dem zweitgrößten Gewässer des südostafrikanischen Staates leben, versuchen verzweifelt, ihre Existenz zu retten. Der Platz an den Ufern des zunehmend flachen Sees ist hart umkämpft.

Kenia: Klimaanpassung durchs Radio

Neue Techniken für Kleinbauern

Von Isaiah Esipisu | 10.07.2012

Makueni. Es ist ein warmer Mittwochmorgen im Mutitu-Andei-Township in Kenia. Josephine Mutiso macht das Radio an und hört auf 98,1 FM den Meteorologen dabei zu, wie sie über den veränderten Regenfall in ihrem Land diskutieren. Mutiso hört die Station Radio Mang'elete häufig und hat mit den Tipps, die die Experten geben, bereits Erfolge bei der Ernte gehabt.

Die "verrückteste" Kirche der Welt
Der Afrika-Korrespondent der "Süddeutschen Zeitung", Bernd Dörries, schreibt in dem neuen Buch "Der lachende Kontinent" über seine Erfahrungen in 34 Ländern südlich der Sahara. In Côte d’Ivoire hat er die "verrückteste" Kirche der Welt besucht.

Robben Island: Auf den Spuren von Häftling 466/64
Wer Kapstadt besucht, muss unbedingt nach Robben Island übersetzen. Auf der Gefängnisinsel war Nelson Mandela 18 Jahre lang inhaftiert. Aber Achtung: Vor allem in der Hochsaison sind die Wartezeiten für Tickets lang.

Abuna Yemata Guh: Klettern für Schwindelfreie
In der Region Gar’alta in der nördlichen äthiopischen Provinz Tigray gibt es 35 Felsenkirchen. Die wahrscheinlich schönste darunter ist Abuna Yemata Guh. Allerdings ist der Aufstieg zur Felsenkirche auf 2.580 Meter Seehöhe nicht ganz ohne.