Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Tunesien: Politischer Reformprozess stockt

Auch der wirtschaftliche Frühling lässt auf sich warten

Von Louise Sherwood und Justin Hyatt | 10.07.2013

Tunis. Im dritten Jahr nach der tunesischen Revolution, die zum Sturz des ehemaligen Diktators Zine el-Abidine Ben Ali führte, ist ein Ende der Übergangszeit noch nicht in Sicht. Beobachtern zufolge ist es aber wichtig, die Geduld der Bevölkerung nicht unnötig zu strapazieren, sondern den politischen und wirtschaftlichen Reformprozess voranzutreiben.

Tunesien: 50.000 Teilnehmer zu Weltsozialforum erwartet

Sorge um Sicherheit

Von Justin Hyatt | 27.03.2013

Tunis. Zum diesjährigen Weltsozialforum (WSF) in Tunesien erwarten lokale zivilgesellschaftliche Organisationen rund 50.000 Besucher in der Hauptstadt des nordafrikanischen Landes. Auf dem Universitätsgelände, wo das Treffen vom 26. bis 30. März stattfindet, wird nach den jüngsten politischen Turbulenzen auf Hochtouren an den Sicherheitsvorkehrungen gearbeitet.

Tunesien: "Gute Voraussetzungen für solide Demokratie"

Übergang rau aber vielversprechend

Von Justin Hyatt | 13.03.2013

Tunis. Nach dem Mord an dem linken Politiker Chokri Belaid Anfang Februar ist Tunesien noch nicht zur Ruhe gekommen. Das Verbrechen hat die größten Proteste seit dem Aufstand gegen den damaligen Staatspräsidenten Zine El Abidine Ben Ali ausgelöst. Die Kundgebungen zeigen aber auch, dass es für die Tunesier mittlerweile selbstverständlich ist, ihren Unmut öffentlich zu äußern.

Tunesien: Weltsozialforum in Tunis

Weltweite Vernetzung der Zivilgesellschaft geplant

Von Justin Hyatt | 19.12.2012

Tunis. Nach der Welle der Volksaufstände während des 'Arabischen Frühlings', der vor fast zwei Jahren in Nordafrika begann, bereitet sich die Region erstmals auf die Ausrichtung des Weltsozialforums (WSF) vor. Die Organisatoren hatten erst Ägypten ins Auge gefasst, entschieden sich dann aber für Tunesien.

Die "verrückteste" Kirche der Welt
Der Afrika-Korrespondent der "Süddeutschen Zeitung", Bernd Dörries, schreibt in dem neuen Buch "Der lachende Kontinent" über seine Erfahrungen in 34 Ländern südlich der Sahara. In Côte d’Ivoire hat er die "verrückteste" Kirche der Welt besucht.

Robben Island: Auf den Spuren von Häftling 466/64
Wer Kapstadt besucht, muss unbedingt nach Robben Island übersetzen. Auf der Gefängnisinsel war Nelson Mandela 18 Jahre lang inhaftiert. Aber Achtung: Vor allem in der Hochsaison sind die Wartezeiten für Tickets lang.

Abuna Yemata Guh: Klettern für Schwindelfreie
In der Region Gar’alta in der nördlichen äthiopischen Provinz Tigray gibt es 35 Felsenkirchen. Die wahrscheinlich schönste darunter ist Abuna Yemata Guh. Allerdings ist der Aufstieg zur Felsenkirche auf 2.580 Meter Seehöhe nicht ganz ohne.