Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Südsudan: Ärzte auf verlorenem Posten

Leishmaniose in Jonglei auf dem Vormarsch

Von Grit Porsch | 24.05.2012

Berlin. Im staubigen Hof der Klinik von Old Fangak im südsudanesischen Bundesstaat Jonglei warten Patienten dicht gedrängt auf eine Leishmaniose-Untersuchung. Weil passierbare Straßen fehlen, haben viele eine mehrtägige Bootsfahrt hinter sich gebracht, um sich helfen zu lassen. Die Gefahr einer Infektion ist groß. Der größte und mit 1,4 Millionen Menschen bevölkerungsreichste Bundesstaat erlebt derzeit den schlimmsten Ausbruch der Krankheit, die auch Kala Azar oder Schwarzfieber genannt wird.

Südsudan: Gewalt durch Abrüstungsprogramm

UN-Mission soll Unterstützung einstellen

Von Jared Ferrie | 14.05.2012

Juba. Zivilgesellschaftliche Organisationen haben die UN-Friedensmission im Südsudan aufgefordert, ein staatliches Entwaffnungsprogramm nicht länger zu unterstützen. Wie sie in einem gemeinsamen Bericht betonten, bleibt ansonsten zu befürchten, dass sich die Gewalt im unruhigen Bundesstaat Jonglei nur noch weiter verschärft.

Die "verrückteste" Kirche der Welt
Der Afrika-Korrespondent der "Süddeutschen Zeitung", Bernd Dörries, schreibt in dem neuen Buch "Der lachende Kontinent" über seine Erfahrungen in 34 Ländern südlich der Sahara. In Côte d’Ivoire hat er die "verrückteste" Kirche der Welt besucht.

Robben Island: Auf den Spuren von Häftling 466/64
Wer Kapstadt besucht, muss unbedingt nach Robben Island übersetzen. Auf der Gefängnisinsel war Nelson Mandela 18 Jahre lang inhaftiert. Aber Achtung: Vor allem in der Hochsaison sind die Wartezeiten für Tickets lang.

Abuna Yemata Guh: Klettern für Schwindelfreie
In der Region Gar’alta in der nördlichen äthiopischen Provinz Tigray gibt es 35 Felsenkirchen. Die wahrscheinlich schönste darunter ist Abuna Yemata Guh. Allerdings ist der Aufstieg zur Felsenkirche auf 2.580 Meter Seehöhe nicht ganz ohne.