Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

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Südliches Afrika: Kein Interesse an Infrastrukturplan im Westen

Entwicklungsexperten bezweifeln Kompetenz der SADC

Von Collins Mtika und John Fraser | 05.09.2013

Lilongwe/Johannesburg. Die Entwicklungsgemeinschaft Südliches Afrika (SADC) mit Sitz in Gaborone hat sich die Durchführung eines Multi-Milliarden-Dollar-Projekts zum Ausbau der Infrastruktur, der Kommunikation und der Strom- und Wasserversorgung auf die Fahnen geschrieben. Doch ist ein Interesse der westlichen Geber an diesem Masterplan nicht erkennbar.

Afrika: Größtes Wasserkraftprojekt auf der Kippe

Kämpfe in der DR Kongo gefährden Stromtransfer

Von Maurice Wa ku Demba und John Fraser | 30.08.2013

Johannesburg/Lubumbashi. Hohe Erwartungen begleiten den Bau des Wasserkraftwerks 'Inga III' in der Demokratischen Republik Kongo (DRC). Ob das größte Projekt dieser Art in ganz Afrika jemals fertiggestellt werden wird, erscheint jedoch wegen der instabilen politischen Lage im Land fraglich. Die Sicherheitslage ist aufgrund der Kämpfe im Osten der DRC kritisch.

Südafrika: Entwicklungshilfe für nigerianische Autoindustrie

Experten sind aber skeptisch

Von John Fraser | 03.06.2013

Johannesburg. Südafrika hat Nigeria Unterstützung beim Aufbau eines starken Automobilsektors zugesagt. Anlässlich eines Besuches des nigerianischen Staatspräsidenten Goodluck Jonathan im Mai gab der südafrikanische Industrie- und Handelsminister Davies die Initiative bekannt, die als Meilenstein der interafrikanischen industriellen Zusammenarbeit gilt.

Südafrika: Schutz für Roibuschtee

Land will vom EU-System der Herkunftsindikatoren profitieren

Von John Fraser | 23.04.2013

Johannesburg. Von einem Handelsmarkensystem, mit dem europäische Länder ihre edlen Weine, Käsesorten und Schinken schützen, will nun auch Südafrika profitieren. So soll der Roibuschtee mit diesem besonderen Copyright ausgestattet werden. Dabei geht es um die Verwendung sogenannter Herkunftsindikatoren, die in Brüssel hoch im Kurs stehen.

Südafrika: Der Weg zum atomwaffenfreien Staat

Lehren aus dem Ausstieg am Ende des Apartheidregimes

Von John Fraser | 21.01.2013

Johannesburg. Über das Apartheidregime gibt es nicht viel Gutes zu sagen: Es war rassistisch und hat viele Bürger brutal unterdrückt. Doch kurz vor seinem politischen Ende traf es eine Entscheidung mit weitreichenden positiven Folgen für das Land und den Rest des Kontinents: den Verzicht auf Atomwaffen. Damit hat der Kapstaat wesentlich zur militärischen Entspannung beigetragen.