Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

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Simbabwe: Kampf um Mugabe-Nachfolge voll entbrannt

Entwicklungsziele bleiben auf der Strecke

Von Jeffrey Moyo | 01.12.2014

Harare. Interne Querelen in der Regierungspartei Zanu-PF drängen Strategien zur Erreichung der UN-Millenniumsentwicklungsziele (MDGs) in den Hintergrund. Ende Dezember 2015 endet jedoch die Frist, innerhalb der die die vereinbarten Zielvorgaben etwa bei der Armutsbekämpfung, der Senkung der Kindersterblichkeit und der Gleichstellung der Geschlechter erfüllt sein sollen.

Simbabwe: Rücksichtsvoll am Steuer

Taxifahrerinnen punkten gegen männliche Konkurrenz

Von Jeffrey Moyo | 25.08.2014

Harare. Mavis Gotora aus Mabvuku, einem dicht besiedelten Stadtteil der simbabwischen Hauptstadt Harare, fällt es nicht schwer, Kunden zu finden. Ein Passant nach dem anderen lässt sich davon überzeugen, in ihr privates Taxi zu steigen. Vor acht Jahren, als Gotora ihre ersten Fahrgäste beförderte, hatte sie noch gegen viele Vorurteile zu kämpfen.

Simbabwe: Der Aufstieg der Tabakköniginnen

Frauen erobern eine lukrative Männerdomäne

Von Jeffrey Moyo | 16.05.2014

Harare. Madeline Murambwi sitzt hinter dem Lenkrad ihres neues Toyota Land Cruisers und bahnt sich ihren Weg durch den Verkehr von Harare. Sie befindet sich auf dem Heimweg. Die Teilnahme an der Tabakauktion in der simbabwischen Hauptstadt hat sich für sie mehr als gelohnt. So erzielte sie mit ihrem Tabak mehrere tausend US-Dollar.

Simbabwe: Mit urbaner Landwirtschaft aus der Armut

Frauen profitieren von Kartoffeleinfuhrverbot

Von Jeffrey Moyo | 17.03.2014

Harare. Shyline Chipfika gehört zu den tausenden Frauen in Simbabwe, die dem städtischen Kartoffelanbau einen gewissen Wohlstand verdanken. Einen Anteil an dem Erfolg hat nicht zuletzt ein Verbot, die Knollen einzuführen. "Die Kartoffeln haben mein Leben verändert", frohlockt sie. Ingesamt bedienen die Stadtbäuerinnen bereits acht Prozent des heimsichen Kartoffelmarktes.

Afrika: Beste Wirtschaftsaussichten

Doch an die Milliarden kommen die Armen nicht heran

Von Miriam Gathigah und Jeffrey Moyo | 22.01.2014

Nairobi/Harare. Mit einer zwei Billionen US-Dollar starken Wirtschaftskraft, den jüngsten Mineral- und Ölfunden und den enormen Möglichkeiten, die der Kontinent für internationale Investoren zu bieten hat, verliert Afrika langsam aber sicher das Image des 'verlorenen Kontinents'. Doch arme Bevölkerungsschichten profitieren vom Aufschwung bislang kaum.