Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

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Afrika: Drastische Zunahme von Krebserkrankungen

Neue Gesundheitskrise im Anmarsch

Von Jeffrey Moyo | 18.02.2015

Harare. Im Schatten der derzeitigen Bemühungen, Ebola, Malaria und die medikamentenresistente Tuberkulose zu bekämpfen, gewinnt in Afrika eine weitere tödliche Krankheit an Boden: Krebs. Inzwischen greifen die bösartigen Tumore in der Region schneller um sich als HIV/AIDS. Doch gegen Krebs sind die Staaten weitgehend machtlos.

Simbabwe: In 35 Jahren eine Wüste

Unkontrollierter Holzschlag vernichtet die Wälder

Von Jeffrey Moyo | 11.02.2015

Harare. In Simbabwes Wäldern surrt es. Nicht etwa, weil dort so viele Insekten umherschwirren, sonder weil sich Hochgeschwindigkeitssägen unerbittlich durch den alten Baumbestand fressen. Die gefällten Stämme werden beim Trocknen von Tabakblättern verfeuert, als Nutzholz exportiert oder an lokale Holzkohleproduzenten geliefert.

Simbabwe: Im Krieg gegen AIDS kommen Kinder zu kurz

Regierung will 85 Prozent der Bevölkerung testen lassen

Von Jeffrey Moyo | 26.01.2015

Harare. Nach neuen Schätzungen der UN-AIDS-Organisation (UNAIDS) sind in Simbabwe fast 200.000 Neugeborene und Kinder bis 14 Jahren mit HIV infiziert. Da sie in jungen Jahren selten auf den Erreger getestet werden, erfahren die meisten erst im Erwachsenenalter von der Infektion – wenn alles zu spät ist. Die Regierung will nun bis Jahresende 85 Prozent der Bevölkerung testen lassen.

Simbabwe: Kostenlose Grundschule bleibt ein ferner Traum

Regierung scheitert bislang an Umsetzung des Entwicklungsziels

Von Jeffrey Moyo | 19.01.2015

Harare. Simbabwe gehört zu den afrikanischen Staaten mit der höchsten Alphabetisierungsrate. Dennoch bleibt die universelle Grundschulbildung ein ferner Traum und wirft das Land in dem Bemühen zurück, die Millenniumsentwicklungsziele (MDGs) zur Armutsbekämpfung fristgerecht bis Ende 2015 doch noch zu erreichen.

Simbabwe: Wirtschaftskrise verschärft Hunger in den Städten

UN-Millenniumsziele rücken in weite Ferne

Von Jeffrey Moyo | 17.12.2014

Harare. Die Regierung in Simbabwe versucht die Millenniumsentwicklungsziele (MDGs) der Vereinten Nationen zu erreichen. Doch die Arbeitslosigkeit greift immer weiter um sich. Mit dramatischen Folgen: Nicht nur in den ländlichen Regionen müssen Tausende Menschen Hunger leiden, sondern auch zunehmend in den Städten.