Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

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Afrika: Bedeutung von Kleinbergbau wächst

Sektor fordert rechtlliche Anerkennung

Von Issa Sikiti da Silva | 05.04.2013

Dakar. Der Kongolesin Elizabeth Tshimanga hat der Kleinbergbau zu Wohlstand verholfen. Doch auf dem langen Weg zum Erfolg musste sie etliche Hürden nehmen. Ganze 25 Jahre alt war sie gewesen, als sie sich in der Region Kasai in der Demokratischen Republik Kongo (DRC) auf Diamantensuche begab.

Mali: Chaos erschwert Suche nach verschleppten Kindern

Bereits als Elfjährige an die Frontlinie geschickt

Von Issa Sikiti da Silva | 28.03.2013

Bamako. Sieben Monate sind es her, dass Amina Diallo ihren Sohn Salif das letzte Mal gesehen hat. Sie vermutet, dass er auf dem Weg zum Markt seiner Heimatstadt Gao im Norden Malis von Islamisten verschleppt wurde. "Wo immer er auch sein mag. Er muss wissen, dass ich für dafür bete, dass er heil wiederkommt."

Senegal: Mit Familienplanung gegen Bevölkerungswachstum

Regierungsprogramm wirbt für Verhütungsmittel

Von Issa Sikiti da Silva | 29.01.2013

Dakar. "Verhütungsmittel verursachen Bauchweh, Bluthochdruck und chronische Kopfschmerzen", sagt eine 25-Jährige, die aus der ostsenegalesischen Provinz Tambacounda stammt. "Das habe ich von anderen Frauen gehört." Die fünffache Mutter hätte nach eigenen Angaben gern selbst verhütet. Ihr Ehemann drohte allerdings, sie zu töten.

Senegal: Gefährlicher Bauboom

Bei günstigen Häusern werden Vorschriften nicht kontrolliert

Von Issa Sikiti da Silva | 11.10.2012

Dakar. In Senegal boomt das Baugewerbe. Das Problem ist nur, dass die Häuser, die weniger als 60.000 US-Dollar kosten und somit keiner Baugenehmigung bedürfen, auch nicht von staatlicher Seite überprüft werden. In der Mehrheit stellen die Gebäude somit eine Sicherheitsgefahr für ihre Bewohner dar, wie jüngste Vorfälle zeigten.

Senegal: Polygamie bremst Frauen aus

Immer mehr Vielehen werden in Städten geschlossen

Von Issa Sikiti da Silva | 21.09.2012

Dakar. Fatou, Awa und Aissatou Gaye sitzen auf dem Kachelfußboden vor ihrem Haus in Keur Massar, einem Township in der senegalesischen Hauptstadt Dakar. Fatou ist mit ihren 40 Jahren die älteste der drei Frauen, Awa ist 32, Aissatou erst 24. Sie sind die Frauen von Ousmane Gaye, der bald wieder heiraten will, "um dem islamischen Recht Genüge zu tun", wie er sagt.