Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Somalia: Radikale Form des Islams an Schulen gelehrt

Viele Eltern befürchten Indoktrinierung iher Kinder

Von Ahmed Osman | 18.10.2013

Mogadischu. Mukhatar Jama unterrichtet seit etwa zehn Jahren an einer weiterführenden Schule in der somalischen Hauptstadt Mogadischu. Religion steht in allen Schulen des ostafrikanischen Landes auf dem Lehrplan. Die meisten Eltern haben Jama zufolge keine Ahnung, was ihren Kindern im Unterricht vermittelt wird: eine radikale Form des Islams.

Mali: "Wir sind alle Opfer dieser Terroristen"

Christen und moderate Muslime von Extremisten verfolgt

Von Marc-André Boisvert | 20.02.2013

Mopti. Am Eingang der evangelischen Kirche in Mopti in Zentralmali schieben Soldaten Wache, während Pastor Luc Sagara die Kirchgänger begrüßt. Bis vor kurzem haben islamistische Extremisten die Stadt kontrolliert. "Jetzt, wo sie wieder weg sind, fühlen wir uns sicher. Wir hoffen, dass die Präsenz der französischen Militärs sie davon abhalten wird, anzugreifen", meint Sagara.

Mali: Spendengelder für die Armee

Angst vor Übergriffen durch Rebellen und Soldaten

Von Soumaila T. Diarra und Marc-André Boisvert | 08.02.2013

Bamako. In Mali greift die Bevölkerung tief in die Tasche, um die Armee im Kampf gegen die Rebellen finanziell zu unterstützen. Spenden kommen von Geschäftsleuten, Privatpersonen und sogar von Studenten. Zwar ist die Erleichterung über die Befreiung der drei größten Städte im Norden aus der Hand der Islamisten groß. Doch die Angst ist geblieben – auch vor Übergriffen der Armee.

Die "verrückteste" Kirche der Welt
Der Afrika-Korrespondent der "Süddeutschen Zeitung", Bernd Dörries, schreibt in dem neuen Buch "Der lachende Kontinent" über seine Erfahrungen in 34 Ländern südlich der Sahara. In Côte d’Ivoire hat er die "verrückteste" Kirche der Welt besucht.

Robben Island: Auf den Spuren von Häftling 466/64
Wer Kapstadt besucht, muss unbedingt nach Robben Island übersetzen. Auf der Gefängnisinsel war Nelson Mandela 18 Jahre lang inhaftiert. Aber Achtung: Vor allem in der Hochsaison sind die Wartezeiten für Tickets lang.

Abuna Yemata Guh: Klettern für Schwindelfreie
In der Region Gar’alta in der nördlichen äthiopischen Provinz Tigray gibt es 35 Felsenkirchen. Die wahrscheinlich schönste darunter ist Abuna Yemata Guh. Allerdings ist der Aufstieg zur Felsenkirche auf 2.580 Meter Seehöhe nicht ganz ohne.