Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Nigeria: Boko Haram rekrutiert im persönlichen Umfeld

Großteil der Kämpfer wurde von Familie und Freunden angeworben

Von Rose Delaney und Martin Sturmer | 19.10.2016

London/Salzburg (IPS). Eine neue Studie räumt mit der Vorstellung auf, dass die Religion bei der Rekrutierung von Mitgliedern für radikal-islamische Gruppierungen die Hauptrolle spielt. Die Studienautoren Anneli Botha und Mahdi Abile zeigen am Beispiel von Boko Haram in Nigeria, dass der Anwerbungsprozess bei weitem komplexer ist.

Somalia: Radikale Form des Islams an Schulen gelehrt

Viele Eltern befürchten Indoktrinierung iher Kinder

Von Ahmed Osman | 18.10.2013

Mogadischu. Mukhatar Jama unterrichtet seit etwa zehn Jahren an einer weiterführenden Schule in der somalischen Hauptstadt Mogadischu. Religion steht in allen Schulen des ostafrikanischen Landes auf dem Lehrplan. Die meisten Eltern haben Jama zufolge keine Ahnung, was ihren Kindern im Unterricht vermittelt wird: eine radikale Form des Islams.

Äthiopien: Radikalisierung der Muslime befürchtet

Unzufriedenheit mit Religionspolitik der Regierung wächst

Von Ed McKenna | 16.10.2013

Addis Abeba. Muslime in Äthiopien werfen der Regierung vor, seit Jahren ihr Recht auf freie Religionsausübung zu beschneiden. Beobachter warnen nun davor, dass sie dadurch unter den Einfluss von Islamisten geraten könnten. Immerhin machen Muslime in dem mehrheitlich von Christen bevölkerten Staat 34 Prozent der insgesamt rund 91 Millionen Einwohner aus.

Kenia: Extremismus auf dem Vormarsch

Vor allem junge Leute sind für radikale Ideen anfällig

Von Miriam Gathigah | 30.09.2013

Nairobi. Ali Hassan Gitonga, ein vor kurzem zum Islam übergetretener Kenianer aus der zentralen Stadt Meru, sitzt im Zusammenhang mit dem jüngsten Angriff auf das Westgate-Einkaufszentrum in der Hauptstadt Nairobi in Haft. Er soll 2011 nach Somalia gereist sein, um sich dort von der Terrororganisation 'Al-Shabaab' militärisch ausbilden zu lassen.

Senegal: Vom Marabout zum Betteln gezwungen

Kinder werden an Koranschulen gepeinigt

Von Marc-André Boisvert | 28.06.2013

Dakar/Bissau. In Dakar ist der Anblick von kleinen Kindern, die zu allen Tages- und Nachtzeiten an den Straßenecken der senegalesischen Hauptstadt betteln, ein gewohnter Anblick. Die manchmal erst fünfjährigen Jungen in schmutziger zerrissener Kleidung, die Geld in Blechbüchsen sammeln, werden 'Talibés' genannt und sind Schüler an islamischen Religionsschulen ('Daaras').

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