Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

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Kenia: Regierung verbietet Musikvideo gegen Homophobie

Remix von 'Same Love' wird durch Zensur erst recht zum viralen Hit

Von Lydia Matata | 28.04.2016

Nairobi. In Kenia ist ein Video des Musikers 'Art Attack' verboten worden. In dem Clip werden gleichgeschlechtliche Paare beim Händehalten und Küssen sowie in Schlafzimmerszenen gezeigt. Am Ende begeht ein junger Mann Selbstmord, weil er mit dem gesellschaftlichen Druck nach seinem Coming Out nicht mehr fertig wird. "Ich wünschte, ich wäre nicht so geboren", steht in seinem Abschiedsbrief.

Uganda: Angst vor Anti-Schwulen-Gesetz

Aktivisten erwägen Verfassungsbeschwerde

Von Henry Wasswa | 12.12.2012

Kampala. Über seine Arbeit spricht er nur noch mit seinen Mitstreitern. Allerdings traut er sich kaum noch auf die Straße, um sich mit anderen Homosexuellen zu treffen. "Die Angst vor gewaltsamen Übergriffen ist allgegenwärtig", sagt der ugandische Schwulenaktivist Gerald Ssentongo. "Wir müssen jederzeit mit Übergriffen rechnen."

Kenia: Erstmals kandidiert ein homosexueller Politiker für Senatssitz

Weitverbreitete Schwulenfeindlichkeit als größte Hürde für David Kuria Mbote

Von Mike Elkin | 09.11.2012

Nairobi. David Kuria Mbote hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt. Der bekennende Schwule will sich einen Sitz im Senat von Kiambu County im Norden Kenias erkämpfen. So wie in vielen afrikanischen Ländern gilt auch in Kenia Homosexualität als abscheulich und 'unafrikanisch'. Somit wird sich Kuria im kommenden März nicht nur gegen seine beiden Herausforderer behaupten müssen.

Uganda: Daumenschrauben für NGOs

Vor allem Homosexuellen-Initiativen sind betroffen

Von Andrew Green | 28.08.2012

Kampala. Die Regierung von Uganda steht NGOs zunehmend feindselig gegenüber. Wie die Menschenrechtsvereinigung 'Human Rights Watch' (HRW) in einem Bericht kritisiert, wurden im vergangenen Jahr Mitglieder mehrerer Gruppen eingeschüchtert und schikaniert. Besonders betroffen seien Aktivisten, die sich für die Rechte sexueller Minderheiten einsetzten.

Südafrika: Kein Schutz vor Gewalt

Homosexuelle sehen sich von Staat im Stich gelassen

Von Jedi Ramapala | 27.07.2012

Johannesburg. Wendy Hlophe* trauert um ihre langjährige Freundin. Die 28-jährige Sanna Supa wurde vor wenigen Wochen vor ihrem Haus im südafrikanischen Township Braamficherville erschossen. Hlophe gibt sich selbst die Schuld an Supas Tod. Seit die Freundin sich vor drei Jahren als Lesbe outete, habe sie sie immer darin bestärkt, erzählt Hlophe.

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