Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Migration: Tausende in den Wäldern vor Ceuta

Afrikaner warten auf Chance für den Grenzübertritt

Von Andrea Pettrachin | 08.09.2015

Ceuta. Mitten in den Bergen hinter dem Grenzzaun der spanischen Exklave Ceuta in Marokko, acht Kilometer von dem nächsten marokkanischen Dorf Fnideq entfernt, lebt eine große Zahl von Migranten im Wald. Mitarbeiter von Hilfsorganisationen in der anderen spanischen Exklave Melilla gehen von mehreren Tausend aus.

Afrika: Niedriger Ölpreis setzt der Wirtschaft zu

Preisverfall offenbart ökonomische Schwächen der Förderländer

Von Thalif Deen | 07.01.2015

New York. Der Niedergang der internationalen Erdölpreise gefährdet die fragilen Volkswirtschaften einer Reihe afrikanischer Staaten, deren Wachstum vom Öl abhängt. Dazu zählen Angola, Äquatorialguinea, Gabun, Nigeria und der Sudan sowie Ägypten, Algerien und Libyen. Diese Länder waren auf den Einkommensverlust nur mangelhaft vorbereitet.

Westafrika: Ebola-Ausbruch verschärft Ernährungskrise

Erschwerter Zugang zur Nahrungsmitteln in Guinea, Liberia und Sierra Leone

Von Thalif Deen | 23.10.2014

New York. In den drei westafrikanischen Staaten, in denen der Ausbruch des Ebola-Virus bisher mehr als 4.500 Menschenleben gekostet hat, zeichnet sich die Gefahr einer Hungerkrise ab. Die Epidemie trifft mit Guinea, Liberia und Sierra Leone Länder, die seit langem durch Armut und Unterversorgung geschwächt sind. Experten fordern mehr Finanz- und Nahrungsmittel für die Region.

Guinea-Bissau: "Gefährlich nah am Abgrund"

UN-Sondergesandter José Manuel Ramos-Horta im Interview

Von Mario Queiroz | 10.10.2013

Lissabon. "Guinea-Bissau ist nah daran, als Staat zu scheitern", warnt der UN-Sondergesandte und Friedensnobelpreisträger José Manuel Ramos-Horta im IPS-Gespräch. Anders als gern behauptet seien aber nicht ethnische und religiöse Gewalt die Wurzel des Übels, sondern das Versäumnis von Politik und Militär, ihre Beziehungen zueinander zu verbessern.

Senegal: Vom Marabout zum Betteln gezwungen

Kinder werden an Koranschulen gepeinigt

Von Marc-André Boisvert | 28.06.2013

Dakar/Bissau. In Dakar ist der Anblick von kleinen Kindern, die zu allen Tages- und Nachtzeiten an den Straßenecken der senegalesischen Hauptstadt betteln, ein gewohnter Anblick. Die manchmal erst fünfjährigen Jungen in schmutziger zerrissener Kleidung, die Geld in Blechbüchsen sammeln, werden 'Talibés' genannt und sind Schüler an islamischen Religionsschulen ('Daaras').

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Die "verrückteste" Kirche der Welt
Der Afrika-Korrespondent der "Süddeutschen Zeitung", Bernd Dörries, schreibt in dem neuen Buch "Der lachende Kontinent" über seine Erfahrungen in 34 Ländern südlich der Sahara. In Côte d’Ivoire hat er die "verrückteste" Kirche der Welt besucht.

Robben Island: Auf den Spuren von Häftling 466/64
Wer Kapstadt besucht, muss unbedingt nach Robben Island übersetzen. Auf der Gefängnisinsel war Nelson Mandela 18 Jahre lang inhaftiert. Aber Achtung: Vor allem in der Hochsaison sind die Wartezeiten für Tickets lang.

Abuna Yemata Guh: Klettern für Schwindelfreie
In der Region Gar’alta in der nördlichen äthiopischen Provinz Tigray gibt es 35 Felsenkirchen. Die wahrscheinlich schönste darunter ist Abuna Yemata Guh. Allerdings ist der Aufstieg zur Felsenkirche auf 2.580 Meter Seehöhe nicht ganz ohne.