Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Ghana: Immer mehr Klimaflüchtlinge

Vor allem junge Frauen zieht es in die Hauptstadt

Von Albert Oppong-Ansah | 20.12.2013

Accra. Fizer Boa war 20 Jahre alt, als sie aus dem Norden Ghanas in die Hauptstadt zog, um sich auf dem lokalen Abobloshie-Markt als Trägerin oder 'Kayayei' zu verdingen. "Als meine Mutter meinte, ich solle wie eine Freundin von mir als Kayayei in Accra arbeiten, hatte ich nichts dagegen", erzählt Boa. "Ich wusste ja, wie es um meine Familie stand."

Ghana: Boomende Wirtschaft, doch der Arbeitsmarkt lahmt

Jugendliche und Hochschulabsolventen in der Job-Warteschlange

Von Billie McTernan | 25.09.2013

Accra. Die Wirtschaft Ghanas hat im letzten Jahr um 7,1 Prozent zugelegt. Das starke Wachstum hat allerdings bislang nicht zu einer entsprechenden Anzahl neuer Arbeitsplätze geführt. Für die 23-jährige Universitätsabsolventin Jennifer Esi Avemee ist es schwer, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. "Den Lebensunterhalt zu verdienen, bedeutet vor allem eines: Stress", sagt sie. 

Ghana: Klimaversicherungen für Kleinbauern

Automatische Messstationen registrieren wetterbedingte Ernteeinbußen

Von Albert Oppong-Ansah | 01.08.2013

Tamale. Der Kleinbauer Mustapha Simbia hat allen Grund zur Freude. Er profitiert von der Einführung des Ghanaischen Landwirtschaftsversicherungsprogramms (GAIP), das Farmer in dem westafrikanischen Staat vor wetterbedingten Ernteeinbußen schützt. Die Zahlungen aus der Versicherung basieren auf den Daten von automatischen Messstationen.

Afrika: Bedeutung von Kleinbergbau wächst

Sektor fordert rechtlliche Anerkennung

Von Issa Sikiti da Silva | 05.04.2013

Dakar. Der Kongolesin Elizabeth Tshimanga hat der Kleinbergbau zu Wohlstand verholfen. Doch auf dem langen Weg zum Erfolg musste sie etliche Hürden nehmen. Ganze 25 Jahre alt war sie gewesen, als sie sich in der Region Kasai in der Demokratischen Republik Kongo (DRC) auf Diamantensuche begab.

Ghana: Radeln für eine nachhaltige Entwicklung

Bambus-Fahrräder auch in Europa gefragt

Von Portia Crowe | 03.09.2012

Kumasi. In Ghana, wo ein fortschreitendes Wirtschaftswachstum von Verkehrsstaus und Smog begleitet wird, könnten Fahrräder aus Bambusholz ein Schlüssel zur nachhaltigen Entwicklung werden. Die vielen Vorteile der alternativen Bikes haben eine österreichische Firma veranlasst, die Bambus-Fahrradrahmen in Europa zu vermarkten.