Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Ägypten: Verfolgt und rechtlos

Schiiten werden nach der Revolution verstärkt schikaniert

Von Cam McGrath | 08.05.2013

Kairo. Die Menschenmenge, die in dem Kairoer Viertel Baba El-Shaariya das Haus des Schiiten Mohamed Nour umstellt hat, schlägt aggressive Töne an. Sie wollten die Ägypter gegen die religiösen Überzeugungen der Schiiten "immunisieren", erklären die Protestierenden. Ansonsten drohe sich die schiitische Doktrin "wie ein Krebsgeschwür" über das ganze Land auszubreiten.

Somalia: Erfolgreiche Kleinunternehmerinnen

Immer mehr Frauen streben nach finanzieller Unabhängigkeit

Von Abdurrahman Warsameh | 02.05.2013

Mogadischu. Auf dem Hamarweyne-Markt, dem größten in der somalischen Hauptstadt Mogadischu, gehen die Kosmetikartikel der 24-jährigen Maryama Yunis weg wie warme Semmeln. Die Jungunternehmerin ist seit zwei Jahren im Geschäft und verdient ganz gut an ihren Seifen, Shampoos, Lippenstiften und Eyelinern.

Ägypten: Entführung koptischer Mädchen

Vorwürfe gegen Salafistenführer

Von Cam McGrath | 25.04.2013

Kairo. Wenn in der ägyptischen Hafenstadt Alexandria ein koptisches Mädchen verschwindet, spricht die Familie bei einem muslimischen Scheich im nahe gelegenen El-Ameriya vor. Der ultrakonservative Salafistenführer ist dafür bekannt, dass er koptische Christinnen entführen lässt, sie zum Islam konvertiert und mit muslimischen Männern verheiratet.

Libyen: Drogensucht wird zum Problem

Rauschgifthändler profitieren von laschen Kontrollen

Von Maryline Dumas | 10.04.2013

Tripolis. Eine Dosis LSD oder des Schmerzmittels Tramadol kostet in Libyen umgerechnet 78 US-Cent. Dass sich selbst arme Menschen Drogen leisten können, ist beabsichtigt. "Die niedrigen Preise sollen die Nachfrage steigern und den Markt vergrößern", kommentiert ein westlicher Diplomat in Tripolis die Lage. "Sobald genug Menschen süchtig sind, werden die Preise in die Höhe gehen."

Tunesien: 50.000 Teilnehmer zu Weltsozialforum erwartet

Sorge um Sicherheit

Von Justin Hyatt | 27.03.2013

Tunis. Zum diesjährigen Weltsozialforum (WSF) in Tunesien erwarten lokale zivilgesellschaftliche Organisationen rund 50.000 Besucher in der Hauptstadt des nordafrikanischen Landes. Auf dem Universitätsgelände, wo das Treffen vom 26. bis 30. März stattfindet, wird nach den jüngsten politischen Turbulenzen auf Hochtouren an den Sicherheitsvorkehrungen gearbeitet.

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Die "verrückteste" Kirche der Welt
Der Afrika-Korrespondent der "Süddeutschen Zeitung", Bernd Dörries, schreibt in dem neuen Buch "Der lachende Kontinent" über seine Erfahrungen in 34 Ländern südlich der Sahara. In Côte d’Ivoire hat er die "verrückteste" Kirche der Welt besucht.

Robben Island: Auf den Spuren von Häftling 466/64
Wer Kapstadt besucht, muss unbedingt nach Robben Island übersetzen. Auf der Gefängnisinsel war Nelson Mandela 18 Jahre lang inhaftiert. Aber Achtung: Vor allem in der Hochsaison sind die Wartezeiten für Tickets lang.

Abuna Yemata Guh: Klettern für Schwindelfreie
In der Region Gar’alta in der nördlichen äthiopischen Provinz Tigray gibt es 35 Felsenkirchen. Die wahrscheinlich schönste darunter ist Abuna Yemata Guh. Allerdings ist der Aufstieg zur Felsenkirche auf 2.580 Meter Seehöhe nicht ganz ohne.