Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Uganda: Vom Slum-Kind zum Welt-Schachwunder

Phiona Mutesis Weg aus dem Elend

Von Amy Fallon | 07.06.2013

Kampala. Phiona Mutesi war neun Jahre alt, als sie auf der Suche nach Nahrung im größten Slum der ugandischen Hauptstadt Kampala auf einen Schachverein stieß. Dass sich das Mädchen sofort in eine Partie vertiefte, lag nicht an den Bauern, Türmen, Läufern und Pferden, sondern an der Aussicht auf eine Schüssel Haferbrei, die ein christliches Zentrum als Belohnung aussetzte.

Mosambik: Kampf für Frauenrechte

Rapperinen preschen nach vorn

Von Thembi Mutch | 06.06.2013

Maputo. In Mosambik sind sie der ganze Stolz des Landes: die beiden Rapperinnen Yveth 'Vauvita' Matunza und Dama Do Bling. Während die eine hauptberuflich als Anwältin für die Mosambikanische Menschenrechtsliga arbeitet und ihren Master macht, ist die andere Vollzeitmusikerin und Mutter. Wie viele Musiker in dem ostafrikanischen Land nutzen sie ihre Kunst zur Kritik an den Mächtigen.

Ägypten: Rückschlag für die Zivilgesellschaft

NGOs fürchten geplantes Gesetz

Von Cam McGrath | 05.06.2013

Kairo. Die ägyptische Regierung hat dem von Islamisten dominierten Parlament ein Gesetz vorgelegt, das nach Ansicht von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) zur Unterdrückung der Zivilgesellschaft führen wird. Es würde den Behörden den Eingriff in die internen Strukturen der NGOs und die Kontrolle über die Finanzmittel ermöglichen.

Südsudan: Kinderbräute und Sühneopfer

Neue Verfassung soll Frauen besser schützen

Von Charlton Doki | 04.06.2013

Juba. "Unsere Töchter sind unser Reichtum. Wie sonst sollte ich an Kühe kommen?", fragt der 60-jährige Jacob Deng aus dem südsudanesischen Bundesstaat Jonglei. In vielen ethnischen Gemeinschaften sind junge Frauen aufgrund des Brautgelds, das sie erzielen, für ihre Herkunftsfamilien Quellen des Wohlstands.

Libyen: Eine Minderheit gewährleistet den brüchigen Frieden

Toubou haben durch den Kampf gegen Gaddafi Anerkennung erfahren

Von Rebecca Murray | 27.05.2013

Südlibyen. Kaltoum Saleh, ein Mitglied der Bevölkerungsgruppe der Toubou, macht derzeit ihr Abitur an einem Gymnasium in der abgelegenen libyschen Wüstenstadt Ubari nahe der Grenze zu Algerien. Wie die 18-Jährige berichtet, wurde ihre Gemeinschaft während der jahrzehntelangen Herrschaft von Ex-Diktator Muammar al Gaddafi diskriminiert. "Jetzt fühle ich mich endlich wie eine Libyerin."

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Die "verrückteste" Kirche der Welt
Der Afrika-Korrespondent der "Süddeutschen Zeitung", Bernd Dörries, schreibt in dem neuen Buch "Der lachende Kontinent" über seine Erfahrungen in 34 Ländern südlich der Sahara. In Côte d’Ivoire hat er die "verrückteste" Kirche der Welt besucht.

Robben Island: Auf den Spuren von Häftling 466/64
Wer Kapstadt besucht, muss unbedingt nach Robben Island übersetzen. Auf der Gefängnisinsel war Nelson Mandela 18 Jahre lang inhaftiert. Aber Achtung: Vor allem in der Hochsaison sind die Wartezeiten für Tickets lang.

Abuna Yemata Guh: Klettern für Schwindelfreie
In der Region Gar’alta in der nördlichen äthiopischen Provinz Tigray gibt es 35 Felsenkirchen. Die wahrscheinlich schönste darunter ist Abuna Yemata Guh. Allerdings ist der Aufstieg zur Felsenkirche auf 2.580 Meter Seehöhe nicht ganz ohne.