Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Simbabwe: 'Gib einer Frau deine Stimme'

Witwen hoffen auf Hilfe künftiger Parlamentarierinnen

Von Michelle Chifamba | 04.07.2013

Harare. Maude Taruvinga* will bei den Wahlen in Simbabwe ihre Stimme einer lokalen Politikerin geben. Denn die Witwe ist überzeugt: Nur der Einzug vieler Frauen ins Parlament wird ihr helfen, ihre Lebenssituation zu verbessern. Denn durch die unklare Gesetzeslage verlieren viele Frauen ihr Land, wenn ihr Ehepartner stirbt. 

Libyen: Amazigh hoffen auf den Wandel

Politische und kulturelle Anerkennung gefordert

Von Karlos Zurutuza | 03.07.2013

Girke Lege, Syrien. Gut 40 Jahre lang hatten die Amazigh in Libyen unter der radikalen Arabisierung von Revolutionsführer Muammar al-Gaddafi gelitten. Doch seit dem Sturz des Diktators sind sie dabei, "die verlorenen Jahre aufzuholen". Die Amazigh fordern eine Anerkennung in der Verassung - diese lässt allerdings auf sich warten.

Uganda: Mit Hühnerzucht aus der Armut

Ein Teenager macht Mädchen Mut

Von Amy Fallon | 01.07.2013

Kampala. Die 18-jährige Eunice Namugerwa wollte nicht tatenlos zusehen, wie ihre Familie immer weiter ins Elend abrutschte. Der Teenager aus dem Slum Kisenyi machte sich Gedanken darüber, wie sie den sozialen Abstieg aufhalten konnte. Am Ende blieben drei mögliche Aktivitäten in der engeren Wahl: die Aufzucht von Schweinen, der Aufbau einer Modeboutique und eine Hühnerfarm.

Senegal: Vom Marabout zum Betteln gezwungen

Kinder werden an Koranschulen gepeinigt

Von Marc-André Boisvert | 28.06.2013

Dakar/Bissau. In Dakar ist der Anblick von kleinen Kindern, die zu allen Tages- und Nachtzeiten an den Straßenecken der senegalesischen Hauptstadt betteln, ein gewohnter Anblick. Die manchmal erst fünfjährigen Jungen in schmutziger zerrissener Kleidung, die Geld in Blechbüchsen sammeln, werden 'Talibés' genannt und sind Schüler an islamischen Religionsschulen ('Daaras').

Äthiopien: Größte Demonstration seit 2005

Doch Hoffnungen auf Reformen sind gering

Von William Lloyd-George | 13.06.2013

Addis Abeba. In Äthiopien hat die erste Massendemonstration gegen die repressive Regierung seit acht Jahren Spekulationen über einen möglichen politischen Wandel ausgelöst. Doch Oppositionsführer sind skeptisch. "Seit der Herrschaft des von Meles Zenawi († 20. August 2012, Anm.) hat sich nichts geändert", sagt Yilkal Getnet, Vorsitzender der oppositionellen Blauen Partei.

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Die "verrückteste" Kirche der Welt
Der Afrika-Korrespondent der "Süddeutschen Zeitung", Bernd Dörries, schreibt in dem neuen Buch "Der lachende Kontinent" über seine Erfahrungen in 34 Ländern südlich der Sahara. In Côte d’Ivoire hat er die "verrückteste" Kirche der Welt besucht.

Robben Island: Auf den Spuren von Häftling 466/64
Wer Kapstadt besucht, muss unbedingt nach Robben Island übersetzen. Auf der Gefängnisinsel war Nelson Mandela 18 Jahre lang inhaftiert. Aber Achtung: Vor allem in der Hochsaison sind die Wartezeiten für Tickets lang.

Abuna Yemata Guh: Klettern für Schwindelfreie
In der Region Gar’alta in der nördlichen äthiopischen Provinz Tigray gibt es 35 Felsenkirchen. Die wahrscheinlich schönste darunter ist Abuna Yemata Guh. Allerdings ist der Aufstieg zur Felsenkirche auf 2.580 Meter Seehöhe nicht ganz ohne.