Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Afrika: Keine Toleranz für Schwule und Lesben

Aktivisten berichten von brutalen Übergriffen

Von Joel Jaeger | 22.09.2014

New York. Die 18-jährige Gift Makau hatte an ihrem Wohnort in der südafrikanischen Nordwestprovinz Fußball gespielt und bei Wettkämpfen als Schiedsrichterin fungiert. Das sei nie ein Problem gewesen, meint ein Cousin. Am 15. August wurde sie von ihrer Mutter in einer Seitenstraße ermordet aufgefunden. Zuvor war die junge Frau vergewaltigt und gefoltert worden.

Uganda: Fußballerinnen kämpfen für Gleichberechtigung

Akzeptanz steigt, doch der Verband zieht nicht mit

Von Amy Fallon | 10.09.2014

Kampala. Mit ihren fünf Brüdern hätte die fußballverrückte Majidah Nantanda in Kampala in ihrer Kindheit bereits eine halbe Mannschaft zusammenstellen können. Als sie in den 1990er Jahren zur Schule ging, galt jedoch der Grundsatz: Netzball für Mädchen und Fußball für Jungs. Diesen Graben hat die 32-Jährige zwar überwunden. Doch von Verbandsseite wird der Männerfußball klar bevorzugt.

Simbabwe: Rücksichtsvoll am Steuer

Taxifahrerinnen punkten gegen männliche Konkurrenz

Von Jeffrey Moyo | 25.08.2014

Harare. Mavis Gotora aus Mabvuku, einem dicht besiedelten Stadtteil der simbabwischen Hauptstadt Harare, fällt es nicht schwer, Kunden zu finden. Ein Passant nach dem anderen lässt sich davon überzeugen, in ihr privates Taxi zu steigen. Vor acht Jahren, als Gotora ihre ersten Fahrgäste beförderte, hatte sie noch gegen viele Vorurteile zu kämpfen.

Gambia: Zeit, das Messer wegzulegen

Frauenorganisationen erwarten Gesetz gegen FGM

Von Saikou Jammeh | 28.07.2014

Banjul. Frauenrechtsaktivistinnen in Gambia sind der Meinung, dass 30 Jahre Aufklärung über die Risiken der weiblichen Genitalverstümmelung (FGM) ausreichend sind, um die Praxis zu verbieten. Dennoch ist sie in dem 1,8 Millionen Menschen zählenden, westafrikanischen Land nach wie vor verbreitet. Doch den Gegnern zufolge ist der Wendepunkt erreicht.

Liberia: Wenn das Meer kommt

Slumbewohner brauchen eine neue Bleibe

Von Wade C. L. Williams | 09.07.2014

Monrovia. Mary B. (Name von der Redaktion geändert) besaß einst einen Laden in West Point, einem dichtbesiedelten Elendsviertel in Liberias Hauptstadt Monrovia. Nicht weit vom Meer entfernt verkaufte sie dort alkoholische Getränke. Doch weil im Mai der immer zudringlicher werdende Atlantik die Küstenregion des westafrikanischen Landes überspülte, ist sie nun mittel- und obdachlos.

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