Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Kenia: Ratten in Alkoholfässern

Illegaler Billigfusel wird zu immer größerem Problem

Von Miriam Gathigah | 15.04.2015

Nairobi. In Kenia entwickeln sich illegal gebrannte Spirituosen zu einem gravierenden gesundheitlichen, sozialen und gesellschaftlichen Problem. Dass sie keinerlei Qualitätskontrollen unterliegen, macht sie noch gefährlicher als die hochprozentigen Erzeugnisse, die legal gehandelt werden. Wichtigste Zielgruppe für die illegalen Schnapsbrenner sind die unteren Einkommenschichten.

Libyen: Die Straßenkehrer von Tripolis

Arbeitsmigranten zwischen Hoffnung, Haft und Ausbeutung

Von Karlos Zurutuza | 12.01.2015

Tripolis. Wenn Saani Bubakar seinen Handkarren durch die Altstadt von Tripolis schiebt, ist er schon von ferne an der leuchtend orangen Arbeitskluft der Müllabfuhr zu erkennen. Seit drei Jahren sammelt er in den engen Straßen den Abfall ein. Wie Bubakar stammen die meisten Straßenkehrer aus Ländern südlich der Sahara. Sie träumen von einem besseren Leben - in ihrer Heimat oder in Europa.

Libyen: Zwischen den Fronten

Amazigh in Zuwara fordern ihre Rechte ein

Von Karlos Zurutuza | 15.12.2014

Zuwara. In der libyschen Stadt Zuwara gibt es ein Gebäude, das zu einem Freizeitzentrum für junge Leute umgebaut wurde. Pausenlos wird hier Musik gespielt, ein Radiokanal ist auf Sendung und sogar eine Kunstausstellung zu sehen. Allerdings liegen überall Waffen herum, und die meisten Besucher tragen Tarnkleidung. Die Amazigh wollen für ihre Rechte kämpfen - im Notfall mit Waffengewalt.

Mosambik: Kampf dem Gebärmutterhalskrebs

Früherkennung und Impfungen sollen Tausenden von Frauen das Leben retten

Von Mercedes Sayagues | 05.11.2014

Maputo. Die Frau in dem Bett mit der Nummer 27 in der onkologischen Abteilung des Zentralkrankenhauses von Maputo (HCM) hat unglaubliches Glück gehabt. Erst nach Monaten heftiger Schmerzen im Unterleib fand sie sich zur Untersuchung in der Klinik von Matola, rund 15 Kilometer von der mosambikanischen Hauptstadt Maputo ein.

Côte d'Ivoire: Krieg den Plastiktüten

Doch Verbraucher tun sich schwer mit Verbot

Von Marc-André Boisvert | 06.10.2014

Abidjan. Im Zentrum von Abidjan, der Wirtschaftsmetropole von Côte d’Ivoire, gibt es einen Supermarkt, der mit einem 'grünen Schalter' einen Beitrag zum Umweltschutz leisten will: Hier sollen Kunden, die ihre eigenen Einkaufsbeutel mitbringen, ihre Einkäufe bezahlen. Doch während sich vor den anderen Kassen lange Schlange bilden, herrscht dort, wo keine Plastiktüten ausgegeben werden, gähnende Leere.

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Die "verrückteste" Kirche der Welt
Der Afrika-Korrespondent der "Süddeutschen Zeitung", Bernd Dörries, schreibt in dem neuen Buch "Der lachende Kontinent" über seine Erfahrungen in 34 Ländern südlich der Sahara. In Côte d’Ivoire hat er die "verrückteste" Kirche der Welt besucht.

Robben Island: Auf den Spuren von Häftling 466/64
Wer Kapstadt besucht, muss unbedingt nach Robben Island übersetzen. Auf der Gefängnisinsel war Nelson Mandela 18 Jahre lang inhaftiert. Aber Achtung: Vor allem in der Hochsaison sind die Wartezeiten für Tickets lang.

Abuna Yemata Guh: Klettern für Schwindelfreie
In der Region Gar’alta in der nördlichen äthiopischen Provinz Tigray gibt es 35 Felsenkirchen. Die wahrscheinlich schönste darunter ist Abuna Yemata Guh. Allerdings ist der Aufstieg zur Felsenkirche auf 2.580 Meter Seehöhe nicht ganz ohne.