Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Kamerun: Illegale Landnahme aufgedeckt

Proteste gegen Verurteilung von Umweltaktivist

Von Mbom Sixtus | 20.01.2016

Yaoundé. Bauern und Bürgeraktivisten in Kamerun haben gegen die Verurteilung eines Umweltschützers protestiert, der einem multinationalen Unternehmen widerrechtliche Landnahme vorgeworfen hatte. Das Urteil sende ein gefährliches Signal an alle Gemeinschaften, die ihr Land und ihre Ressourcen schützen wollten, warnten sie.

Afrika: Agripreneurs statt Importe

Jugend soll Nahrungsversorgung verbessern

Von Inter Press Service | 14.10.2015

Lusaka/Berlin. Millionen junge Menschen suchen in Afrika einen Einstieg ins Erwerbsleben. Experten sind davon überzeugt, dass dieses enorme Angebot an Arbeitskräften dazu genutzt werden kann, die Nahrungsversorgung auf dem Kontinent zu verbessern. Vor allem die Großstädte und die wachsende Mittelschicht versprechen neue Betätigungsfelder.

Südsudan: Junge Mädchen als Sühneopfer

Töchter werden als 'Blutgeld' weggegeben

Von Miriam Gathigah | 22.07.2015

Torit. Im Südsudan hat die Geschlechterungleichheit viele Gesichter. So ist das Risiko für Mädchen, an den Folgen von Schwangerschaft und Geburt zu sterben, nach Angaben des Kinderhilfswerks 'Plan International' drei Mal höher als die Chance, die achte Schulklasse zu erreichen. Viele machen bereits in jungen Jahren Bekanntschaft mit mindestens einer Form geschlechtsbedingter Gewalt.

Kenia: Seltene Erden in heiligen Wäldern

Mijikenda kämpfen um Erhalt von Weltkulturerbe

Von Miriam Gathigah | 01.07.2015

Kaya Kinondo. Im Herzen der südkenianischen Küstenprovinz - fast 500 Kilometer von der Hauptstadt Nairobi entfernt - liegen die wohl eigentümlichsten Weltkulturerbe-Stätten der Welt: Reste von Siedlungen, in denen einst die Vorfahren der indigenen Mijikenda lebten. Diese bewaldeten und heiligen Stätten werden von der Lokalbevölkerung 'Kayas' genannt.

Kenia: Ratten in Alkoholfässern

Illegaler Billigfusel wird zu immer größerem Problem

Von Miriam Gathigah | 15.04.2015

Nairobi. In Kenia entwickeln sich illegal gebrannte Spirituosen zu einem gravierenden gesundheitlichen, sozialen und gesellschaftlichen Problem. Dass sie keinerlei Qualitätskontrollen unterliegen, macht sie noch gefährlicher als die hochprozentigen Erzeugnisse, die legal gehandelt werden. Wichtigste Zielgruppe für die illegalen Schnapsbrenner sind die unteren Einkommenschichten.

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