Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

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Kenia: Verhört wegen einem Retweet

Einschränkung der Pressefreiheit nimmt zu

Von Miriam Gathigah | 10.05.2016

Nairobi. Ein besonders krasser Fall für einen Einschüchterungsversuch gegen Medien hat sich in Kenia ereignet. Anfang Jänner wurde Judith Akolo, Journalistin bei der Kenya Broadcasting Corporation, vom Direktorat für Kriminalfälle (Directorate of Criminal Investigations, DCI) einvernommen. Grund für die Befragung war, dass Akolo einen Tweet zitiert hatte, der das DCI in ein schlechtes Licht rückte.

Kenia: Regierung verbietet Musikvideo gegen Homophobie

Remix von 'Same Love' wird durch Zensur erst recht zum viralen Hit

Von Lydia Matata | 28.04.2016

Nairobi. In Kenia ist ein Video des Musikers 'Art Attack' verboten worden. In dem Clip werden gleichgeschlechtliche Paare beim Händehalten und Küssen sowie in Schlafzimmerszenen gezeigt. Am Ende begeht ein junger Mann Selbstmord, weil er mit dem gesellschaftlichen Druck nach seinem Coming Out nicht mehr fertig wird. "Ich wünschte, ich wäre nicht so geboren", steht in seinem Abschiedsbrief.

Mosambik: Frauen wollen der Armutsfalle entrinnen

Entschlossener Kampf gegen die Verheiratung von jungen Mädchen

Von Miriam Gathigah | 18.04.2016

Gaza. Der Tagesbeginn von Angelina Chiziane folgt einem genauen Ablauf. Erst hilft sie ihrem Mann, damit er rechtzeitig zur Arbeit kommt. Dann macht sie sich auf den Weg zu einem drei Kilometer entfernten Bach, wo sie Wasser holt und Feuerholz sammelt. Nach ihrer Rückkehr bereitet sie ihren beiden Kindern Frühstück zu. Dann bindet sie ihr Jüngstes auf den Rücken und geht aufs Feld.

Uganda: Harte Zeiten für die Zivilgesellschaft

Neues Gesetz beschränkt die Handlungsfreiheit von NGOs

Von Amy Fallon | 15.03.2016

Kampala. Knapp drei Wochen nach dem Wahlsieg von Yoweri Museveni macht sich in der Zivilgesellschaft des Landes zunehmend Besorgnis breit. Wie jetzt bekannt wurde, hatte der Staatschef noch vor den Wahlen ein restriktives Gesetz unterschrieben, das den Aktionsradius von tausenden Nichtregierungsorganisationen (NGOs) einschränkt.

Tansania: Zwangsehen lassen Mädchenträume platzen

Bildungsprojekt ermöglicht jungen Müttern eine Berufsausbildung

Von Kizito Makoye | 17.02.2016

Kahama. Maria war kaum 16, als ihr Vater sie von der Schule nahm. Sie sollte einen Mann heiraten, der gut 20 Jahre älter war als sie selbst. Als Mitgift bot der Bräutigam ihrer Familie elf Kühe. "Aber ich wollte nicht heiraten", erzählt Maria. "Ich wollte studieren und Ärztin werden. Aber nun sind alle meine Träume zerplatzt."

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