Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Afrika: Der Kontinent will sich in zehn Jahren selbst ernähren

AfDB setzt in ihrem Masterplan auf die Förderung der Landwirtschaft

Von Friday Phiri | 31.08.2016

Abidjan (IPS). Albert Kanga Azaguie hat es geschafft. 30 Kilometer von der ivorischen Hauptstadt Abidjan entfernt besitzt er eine 15 Hektar große Kochbananen-Plantage. Ein Hektar wirft im Durchschnitt eine Ernte von zwölf Tonnen ab. "Ich bin jetzt ein Großbauer", erzählt er. Kanga beliefert nicht nur die Supermarkt-Ketten in der Umgebung sondern exportiert seine Kochbananen sogar nach Italien.

Sambia: Im Teufelskreis des Klimawandels

Energieknappheit hemmt die wirtschaftliche Entwicklung

Von Friday Phiri | 21.06.2016

Pemba. Es ist ein sonniger Samstag, kurz nach 14:00 Uhr. Moses Kasoka sitzt in einem Rollstuhl vor seiner mit Stroh bedeckten Lehmhütte, die ihm sowohl als Küche als auch als Schlafzimmer dient. Kasoka ist seit Geburt körperlich behindert. Er ist auf Almosen angewiesen, um zu überleben. Mit Strom wäre das anders, ist er überzeugt.

Sambia: Die unbesungenen Heldinnen des Klimawandels

Konservierende Landwirtschaft sorgt für sichere Ernten und Einkommen

Von Friday Phiri | 26.04.2016

Pemba. Bei sengender Hitze begutachtet Ellen Kacha ihr Maisfeld, das sich von der letzten Trockenzeit langsam zu erholen beginnt. Hier im Süden Sambias sind Dürren in den letzten Jahren häufiger geworden und bedrohen immer mehr die Lebensgrundlagen von Bauern. Kacha ist erleichtert, dass sie frühzeitig auf konservierende Anbaumethoden umgestiegen ist.

Sambia: Trockenfisch aus dem Solarzelt

Neue Konservierungsmethoden steigern die Profite

Von Friday Phiri | 18.11.2015

Mongu. Hadon Sichali verkauft seit über 20 Jahren Fisch. Doch erst jetzt erzielt der 55-Jährige aus Mongu im Westen Sambias ausreichende Einkünfte, um sich einen "Geschäftsmann" zu nennen. Seinen bescheidenen Wohlstand verdankt er einem international geförderten Projekt, das ihm neue Techniken zur Konservierung der Ware vermittelt hat.

Sambia: Selbst Mais wird knapp

Klimawandel verschärft Problem der Unterernährung

Von Friday Phiri | 04.11.2015

Pemba. Es ist kurz nach zehn Uhr am Morgen, und Felix Muchimba hat gerade zu Ende gefrühstückt. Der 48-Jährige, der in dem Dorf Siamuleya im Süden Sambias lebt, mixt sich morgens aus Maismehl und Grieß das traditionelle Getränk 'Chibwantu', das ihm Energie für die Arbeit auf dem Feld gibt. Viele Nährstoffe enthält es allerdings nicht.