Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Uganda: Mit Hühnerzucht aus der Armut

Ein Teenager macht Mädchen Mut

Von Amy Fallon | 01.07.2013

Kampala. Die 18-jährige Eunice Namugerwa wollte nicht tatenlos zusehen, wie ihre Familie immer weiter ins Elend abrutschte. Der Teenager aus dem Slum Kisenyi machte sich Gedanken darüber, wie sie den sozialen Abstieg aufhalten konnte. Am Ende blieben drei mögliche Aktivitäten in der engeren Wahl: die Aufzucht von Schweinen, der Aufbau einer Modeboutique und eine Hühnerfarm.

Kenia: Nicht auf Rosen gebettet

Arbeiterinnen in der Blumenindustrie sind wenig geschützt

Von David Njagi | 25.06.2013

Naivasha. Catherine Mumbi hat als ehemalige Beschäftigte in der Blumenindustrie nur schlechte Erfahrungen gemacht. Erst wurde sie schwerkrank, dann sexuell belästigt und zum Schluss gefeuert. Zwei Monate lang musste Mumbi wegen eines Leberleidens in einem Krankenhaus behandelt werden. Als es ihr besser ging, wollte sie an ihren Arbeitsplatz zurück.

Kenia: Hirtentochter wird zur Aufklärerin

Jane Meriwas kämpft gegen Genitalverstümmelung

Von Miriam Gathigah | 21.06.2013

Nairobi. Als Jane Meriwas neun Jahre alt war, hielt ihr Vater sie für völlig nutzlos. Das Samburu-Mädchen aus der kenianischen Region Rift Valley hatte die Ziegenherde nicht vor Hyänen schützen können - sieben Tiere wurden zerfleischt. Um den Schaden wiedergutzumachen, blieb ihr immerhin noch die Option, zur Nebenfrau eines alten Mannes zu werden.

Kamerun: 20 Frauen im Senat

Weitere Aufstockung der Quote gefordert

Von Dorine Ekwe | 14.06.2013

Jaunde. Marlyse Aboui erinnert sich noch gut an das Gefühl, als sie im Mai von Kameruns Staatspräsident Paul Biya zur Senatorin ernannt wurde. "Ich war völlig überrascht", sagt sie. "Es war so, als befände ich mich in einem Traum, aus dem ich jederzeit aufwachen könnte. Und die ganze Zeit fragte ich mich, womit ich eine solche Ehre verdient habe."

Mosambik: Kampf für Frauenrechte

Rapperinen preschen nach vorn

Von Thembi Mutch | 06.06.2013

Maputo. In Mosambik sind sie der ganze Stolz des Landes: die beiden Rapperinnen Yveth 'Vauvita' Matunza und Dama Do Bling. Während die eine hauptberuflich als Anwältin für die Mosambikanische Menschenrechtsliga arbeitet und ihren Master macht, ist die andere Vollzeitmusikerin und Mutter. Wie viele Musiker in dem ostafrikanischen Land nutzen sie ihre Kunst zur Kritik an den Mächtigen.

113 14 15 16 1719