Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Benin: Neuer Reisofen verdoppelt die Einkommen von Frauen

Innovationsplattformen sorgen für höhere Produktivität und besseren Lebensstandard

Von Busani Bafana | 21.04.2016

Malanville. Salabanya Tabaitou muss jetzt nicht mehr ihre Augen zusammenkneifen, wenn sie Reis herstellt. Der neue Parboiling-Ofen verfügt über einen Kamin, der den lästigen Rauch abzieht. Außerdem erspart ihr der Ziegelofen mit seinem rostfreien Stahlkessel viel Zeit: Nach 20 Minuten ist der Reis fertig. Früher brauchte sie für diese Tätigkeit zwei Stunden.

Mosambik: Frauen wollen der Armutsfalle entrinnen

Entschlossener Kampf gegen die Verheiratung von jungen Mädchen

Von Miriam Gathigah | 18.04.2016

Gaza. Der Tagesbeginn von Angelina Chiziane folgt einem genauen Ablauf. Erst hilft sie ihrem Mann, damit er rechtzeitig zur Arbeit kommt. Dann macht sie sich auf den Weg zu einem drei Kilometer entfernten Bach, wo sie Wasser holt und Feuerholz sammelt. Nach ihrer Rückkehr bereitet sie ihren beiden Kindern Frühstück zu. Dann bindet sie ihr Jüngstes auf den Rücken und geht aufs Feld.

Tansania: Junge Ingenieurinnen pfeifen auf traditionelle Rollenbilder

Qualifizierungsprogramm bringt mehr Frauen in technischen Berufen unter

Von Kizito Makoye | 13.04.2016

Dar es Salaam. Von der Wasserleitung zum Internet, vom Hochhaus zur Dating App für das Smartphone – in fast jedem Aspekt des modernen Alltagslebens steckt ein Stück Ingenieurskunst. Dennoch zieht der Ingenieursberuf im ostafrikanischen Tansania nur wenige Frauen an. Lange Zeit herrschte die Überzeugung, dass der Beruf Männern vorbehalten sein sollte.

Simbabwe: Lukrative Kaninchenzucht

Immer mehr Farmbetreiber bringen es zu Wohlstand

Von Jeffrey Moyo | 23.02.2016

Chivhu. Tichaona Muzariri hat seinen Job als Lehrer im Jahr 2009 an den Nagel gehängt, um Kaninchen zu züchten. Der 44-jährige hat seine Zucht mit nur vier Tieren und einem Kapital von 30 US-Dollar begonnen. Heute tummeln sich auf seiner Farm 3.000 Kaninchen. Pro Woche verkauft er etwa 120 von ihnen an Märkte, Restaurants und Hotels.

Uganda: Zwangssterilisation von HIV-positiven Frauen

Studie dokumentiert Eingriffe in Regierungskrankenhäusern

Von Wambi Michael | 19.02.2016

Kampala. Mayimuna Naomi* ist Mutter von drei Kindern und hätte gerne ein weiteres. Allerdings wurde ihr bei der letzten Geburt in einem Regierungskrankenhaus gegen ihren Willen die Gebärmutter entfernt. Mayimuna ist sich sicher, dass der Grund für den Eingriff ihre HIV-Infektion war. Eine Studie zeigt, dass sie kein Einzelfall ist.

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