Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

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Uganda: Klimawandel bringt kleinere Fische

Seespiegel sinken trotz größerer Regenmengen

Von Wambi Michael | 26.08.2015

Kampala. Die Fische in Ugandas Seen wachsen nicht mehr wie gewohnt. Schuld ist einer aktuellen Studie zufolge der Klimawandel, der die Wassertemperaturen in den ostafrikanischen Seen steigen lässt. Das ist ein Problem für Millionen von Menschen, die in dem ostafrikanischen Land und seinen Nachbarstaaten für ihren Lebensunterhalt auf den Fischfang angewiesen sind.

Westafrika: Meeresplünderern das Handwerk legen

Internationaler Seegerichtshof nimmt Flaggenstaaten in die Pflicht

Von Saikou Jammeh | 29.04.2015

Banjul. Zwölf Stunden war der Fischer Buba Badjie auf dem Meer. Als er mit seinem Boot wieder an der Küste von Bakau, zwölf Kilometer westlich der gambischen Hauptstadt Banjul, anlegt, wird er von Frauen umringt, die seinen Fisch kaufen wollen. "Ich habe nur Bongas und Welse an Bord", sagt er verdrossen. Für Fischer wie Badijie wird es immer schwieriger, die lokale Nachfrage zu bedienen.

Mauritius: Aquakultur in Küstengewässern

Aufzucht von Fischen in Käfigen wird kontroversiell diskutiert

Von Nasseem Ackbarally | 05.07.2013

Port Louis. "Keinen Streit, bitte. Jeder bekommt seinen Fisch. Gebt uns Zeit, damit wir unseren Fang abwiegen können." Patrick Guiliano Marie versucht die Menge zu beruhigen, die zur Schiffsanlegestelle des Fischerdorfes Grand Gaube im Norden von Mauritius angerückt ist, um frischen Fisch zu kaufen.

Malawi: Weniger Wasser, weniger Fisch

Malawi-See gerät zunehmend unter Druck

Von Mabvuto Banda | 29.05.2013

Lilongwe. Lloyd Phiri, ein Fischer aus der Senga-Bucht an den Ufern des Malawi-Sees in Zentralmalawi, beobachtet mit Sorge den Rückgang seiner Fänge. In den letzten Jahren hat er 80 Prozent weniger Fisch in den Netzen. Waren vor vielen Jahren 5.000 Fische am Tag die Norm, kann er inzwischen froh sein, wenn er mit einem Fünftel dieser Menge nach Hause kommt.

Ägypten: Fischsterben im Nil

Staudamm von Assuan und Abwässer vernichten Arten

Von Cam McGrath | 08.04.2013

Kairo. Ein 4.200 Jahre altes Relief im Grab des ägyptischen Wesirs Mereruka in Sakkara zeigt die schier überwältigende Vielfalt an Fischen, die einst im Nil und den angrenzenden Feuchtgebieten zu finden war: Fischer ziehen prall gefüllte Leinennetze aus dem Wasser, die auch den als heilig verehrten Nasennilhecht beinhalten, der zwar gefangen, aber niemals verspeist wurde.