Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

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Ägypten: Gefährliche Fangtouren in fremden Gewässern

Fischer als Geiseln genommen

Von Cam McGrath | 02.04.2013

Kairo. Für ägyptische Fischer ist es so riskant wie nie, ihren Beruf auszuüben. Um ihre Netze zu füllen, müssen sie immer weiter aufs Meer hinausfahren, manchmal bis zum Golf von Aden. Dort lauern aber oft Piraten. Andere Fischer müssen damit rechnen, von der libyschen Küstenwache beschossen oder Monate lang in schmuddeligen Gefängnissen festgehalten zu werden.

Malawi: Streit mit Tansania über Gewässerhoheit

Fischer werden zum Spielball des Konflikts um den Malawi-See

Von Mabvuto Banda | 11.03.2013

Karonga. Seit seinem neunten Lebensjahr fischt Martin Mhango. Mit seinen Fängen bestreitet der heute 42-Jährige aus dem kleinen Dorf Karonga im Norden Malawis den Lebensunterhalt seiner Familie. Doch plötzlich soll er sich an neue Regeln halten: Im Oktober wurde er von tansanischen Sicherheitskräften misshandelt und ins Gefängnis gesteckt.

Zentralafrika: Hilfe für schrumpfenden Tschadsee

Regionales Nachhaltigkeitsprojekt sucht Geber

Von Ngala Killian Chimtom | 19.02.2013

Gulfe, Kamerun. Wenn man sich dem Tschadsee von Gulfe, einem kleinen Ort im äußersten Norden Kameruns, aus nähert, bietet sich ein trostloses Bild: Heftige Winde fegen über Sanddünen, Pflanzen welken vor sich hin. Auf weiten Flächen mit karger Vegetation sind ab und zu ein verdorrter Baum und einige versengte Sträucher zu sehen.

Malawi: Der Chilwa-See trocknet aus

Existenz von Fischern und Bauern akut bedroht

Von Claire Ngozo | 27.08.2012

Chilwa-See. Zu wenig Niederschläge: Der Chilwa-See in Malawi droht nächstes Jahr vollständig auszutrocknen. Fischer und Bauern, die an dem zweitgrößten Gewässer des südostafrikanischen Staates leben, versuchen verzweifelt, ihre Existenz zu retten. Der Platz an den Ufern des zunehmend flachen Sees ist hart umkämpft.

Ghana: Gift und Dynamit

Illegale Fangmethoden in überfischten Gewässern

Von Jessica McDiarmid | 09.05.2012

Sekondi-Takoradi. Sprengstoff, Glühbirnen mit hoher Wattleistung, Monofilnetze und Gift: Um trotz schwindender Fischbestände vor den Küsten Ghanas noch auf ausreichende Fangmengen zu kommen, nutzen die Fischer in dem westafrikanischen Staat umweltbelastende Methoden.

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