Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Sambia: Versichern gegen den Klimawandel

Kleinbauern brauchen Zugang zu Finanzdienstleistungen

Von Friday Phiri | 29.07.2015

Moyo. In Zeiten des Klimawandels wird die von Niederschlägen abhängige kleinbäuerliche Landwirtschaft zu einem immer riskanteren Geschäft. Experten zufolge ist der Zugang zu Finanzdienstleistungen ein absolutes Muss, um Kleinbauern wie Neva Hamalengo die Existenz zu sichern. Der 40-Jährige bewirtschaftet einen kleinen Hof in Moyo im Bezirk Pemba im Süden Sambias.

Somalia: Wichtigste Lebensader gekappt

Keine Geldüberweisungen mehr aus dem Ausland möglich

Von Lisa Vives | 11.03.2015

New York. Der Goodwill-Botschafter der kenianischen Hilfsorganisation 'Adeso', der Schauspieler Barkhad Abdi, hatte in der vorletzten Februarwoche zum ersten Mal seit vielen Jahren sein ehemaliges Heimatland Somalia besucht. Anlass war nicht der Selbstmordanschlag auf ein Hotel in Mogadischu mit 25 Toten und 40 Verletzten. Sondern: Abdi wollte auf die Einstellung von Geldtransfers aus dem Ausland hinweisen.

Kenia: Wirtschaftlich auf einem guten Weg

Terroranschläge, Arbeitslosigkeit und Klimawandel verlangsamen aber das Wachstum

Von Miriam Gathigah | 17.11.2014

Nairobi. Jedes Jahr im Dezember besteigen Lucy Mwende und ihre beiden Kinder den Nachtbus, um sich zu Kenias weißen Sandstränden am Indischen Ozean transportieren zu lassen. Doch diesmal bleibt die Familie zu Hause in der Hauptstadt Nairobi. "Denn überall dort, wo viele Menschen sind, könnten Terroranschläge stattfinden", begründet Mwende die Entscheidung.

Simbabwe: Riesenschaden durch illegale Finanzströme

Korruption und Steuerflucht verschärften soziale Missstände

Von Tonderayi Mukeredzi | 31.10.2014

Harare. Simbabwe ist durch illegale Finanzströme in den vergangenen 30 Jahren um schätzungsweise zwölf Milliarden US-Dollar betrogen worden. Experten warnen, dass Kapitalflucht, Steuerhinterziehung und andere illegale Machenschaften die soziale Ungleichheit und Armut im Land vertiefen und verlängern werden. Leidtragende sind auch die regulären Steuerzahler.

Afrika: "Das eigene Haus in Ordnung bringen"

Verbesserung des Investitions- und Handelsklimas soll Entwicklung voranbringen

Von Busani Bafana | 17.10.2014

Marrakesch. Afrika hätte das Potenzial, mindestens 200 Milliarden US-Dollar für die eigene nachhaltige Entwicklung aufzubringen. Doch ohne eine Verbesserung des Investitions- und Handelsklimas und ohne Maßnahmen gegen den illegalen Kapitalabfluss werde der Kontinent am Tropf ausländischer Hilfe hängen bleiben, so die Einschätzung von Entwicklungsexperten.

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