Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Simbabwe: "Cecil-Effekt" verursacht Überbevölkerung an Löwen

Bauern beklagen zunehmende Übergriffe auf ihre Nutztiere

Von Jeffrey Moyo | 07.06.2017

Hwange-Nationalpark (IDN/afr). "In dieser Nacht hörte ich die Löwen brüllen", erzählt Mehluli Ncube. "Die Geräusche kamen immer näher an meinen Rinderkraal. Als ich aufstand, um nachzusehen, sah ich wie Verikom von etwa fünf Löwen zu Boden gezogen wurde. Ich hatte Angst und bin in mein Schlafzimmer geflohen."

Malawi: Größte Umsiedlungsaktion von Elefanten in Afrika

500 Dickhäuter erhalten neuen Lebensraum im Nhkotakota-Reservat

Von Charles Mkoka | 02.08.2016

Lilongwe. Die bisher größte Umsiedlungsaktion von Elefanten in Afrika hat Anfang Juli in Malawi begonnen. Insgesamt sollen 500 Dickhäuter vom Liwonde-Nationalpark im Süden des Landes ins 300 Kilometer entfernte Nhkotakota-Reservat im Zentrum von Malawi eine neue Heimat finden. Das Großprojekt kostet 1,4 Millionen Euro.

Südliches Afrika: Elefanten und Nashörner akut bedroht

Grenzüberschreitende Schutzprojekte sollen Wilderern das Handwerk legen

Von Mabvuto Banda | 20.11.2014

Lilongwe. "Wir sind unterbezahlt und haben keine Gewehre. Und in den meisten Fällen sind uns die Wilderer zahlenmäßig überlegen", sagt Stain Phiri, Wildhüter in dem etwa 400 Quadratkilometer großen Schutzgebiet Vwaza in Malawi.Seit einigen Jahren wird in Malawi und anderen Ländern des südlichen Afrikas verstärkt Jagd auf Elefanten und Nashörner gemacht.

Südsudan: Krieg frisst Wildtiere

Dramatischer Rückgang der Elefantenpopulation

Von Charlton Doki | 27.06.2014

Juba. Im Südsudan haben sich Staatspräsident Salva Kiir und sein ehemaliger Vize Riek Machar zwar auf ein Ende des Bürgerkriegs und die Bildung einer Übergangsregierung innerhalb der nächsten zwei Monate geeinigt. Doch für viele wildlebende Tiere kommt der Schulterschluss zu spät. Im jüngsten Land der Welt hat der Konflikt die Fauna stark dezimiert.

D. R. Kongo: Mit Kriegswaffen auf Elefantenjagd

Illegaler Elfenbeinhandel erlebt einen Boom

Von Taylor Toeka Kakala | 06.08.2013

Goma. Auf einem bei Touristen beliebten Markt in Goma im Osten des Landes werden Kunstobjekte aus Bronze, Kupfer, Malachit, Stein oder Holz angeboten. Nur Eingeweihte wissen, dass dieser Ort auch ein illegaler Umschlagplatz für Elfenbeinprodukte ist. Die Elefanten in dem zentralafrikanischen Land sind durch die ausufernde Wilderei zunehmend in ihrem Fortbestand bedroht.

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