Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Afrika: Den Hunger bis 2025 beenden

Landwirtschaft kommt Schlüsselrolle zu

Von Martha van der Wolf | 04.02.2015

Addis Abeba. Die Wirtschaft in Afrika zählt zu den schnellsten wachsenden der Welt. Dennoch leben mehrere hundert Millionen Menschen des Kontinents unterhalb der Armutsgrenze von 1,25 US-Dollar pro Tag. Das macht sie extrem anfällig für Hunger. Afrikanische Staatschefs wollen diese Gefahr ein für alle Mal bis 2025 bannen.

Afrika: Mehr als die Hälfte des Agrarlands unbrauchbar

Wissenschaftler fordern verantwortungsbewussten Umgang mit Böden

Von Busani Bafana | 16.01.2015

Distrikt Ntungamo, Uganda. In Afrika sind etwa 65 Prozent des urbaren Landes zu stark geschädigt, um noch für die Nahrungsproduktion genutzt zu werden. In einem neuen Bericht schildert das 'Montpellier Panel' in London, wie die Dreifachbelastung aus Bodendegradation, schlechten Ernten und Bevölkerungswachstum den Kontinent unter Druck setzt.

Afrika: Auf den Klimawandel reagieren

Innovative Lösungen in der Landwirtschaft gefragt

Von Xavi Fernández de Castro | 26.10.2014

Nairobi. Seit 40 Jahren baut Josephine Kakiyi Mais, Bohnen und Gemüse auf ihrem kleinen Feld in Kwa Vonza im semi-ariden Landkreis Kitui im Osten Kenias an. Heiß ist es hier schon immer gewesen. Doch der Farmerin ist aufgefallen, dass die Niederschläge schwächer und unregelmäßiger werden. In den meisten anderen afrikanischen Staaten stehen Hunderttausende Bauern vor ähnlichen Problemen.

Westafrika: Ebola-Ausbruch verschärft Ernährungskrise

Erschwerter Zugang zur Nahrungsmitteln in Guinea, Liberia und Sierra Leone

Von Thalif Deen | 23.10.2014

New York. In den drei westafrikanischen Staaten, in denen der Ausbruch des Ebola-Virus bisher mehr als 4.500 Menschenleben gekostet hat, zeichnet sich die Gefahr einer Hungerkrise ab. Die Epidemie trifft mit Guinea, Liberia und Sierra Leone Länder, die seit langem durch Armut und Unterversorgung geschwächt sind. Experten fordern mehr Finanz- und Nahrungsmittel für die Region.

Afrika: Schrumpfende Parzellen gefährden Ernährungssicherheit

Erbrechtsbestimmungen und Land Grabbing führen zur Zerstückelung von Böden

Von Miriam Gathigah | 17.09.2014

Nairobi. Der Maisbauer Kiprui Kibet besitzt eine Farm im fruchtbaren Landkreis Uasin Gishu in Kenias Rift-Valley-Region. Doch die Aussicht, sich mit der Landwirtschaft ein sicheres Auskommen zu schaffen, ist gering. Das hat vor allem mit der Größe seiner Parzelle zu tun. "Einst stand mir eine Anbaufläche von 40 Hektar zur Verfügung. Jetzt sind es nur noch 0,8 Hektar", berichtet er.

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Die "verrückteste" Kirche der Welt
Der Afrika-Korrespondent der "Süddeutschen Zeitung", Bernd Dörries, schreibt in dem neuen Buch "Der lachende Kontinent" über seine Erfahrungen in 34 Ländern südlich der Sahara. In Côte d’Ivoire hat er die "verrückteste" Kirche der Welt besucht.

Robben Island: Auf den Spuren von Häftling 466/64
Wer Kapstadt besucht, muss unbedingt nach Robben Island übersetzen. Auf der Gefängnisinsel war Nelson Mandela 18 Jahre lang inhaftiert. Aber Achtung: Vor allem in der Hochsaison sind die Wartezeiten für Tickets lang.

Abuna Yemata Guh: Klettern für Schwindelfreie
In der Region Gar’alta in der nördlichen äthiopischen Provinz Tigray gibt es 35 Felsenkirchen. Die wahrscheinlich schönste darunter ist Abuna Yemata Guh. Allerdings ist der Aufstieg zur Felsenkirche auf 2.580 Meter Seehöhe nicht ganz ohne.