Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Afrika: Agripreneurs statt Importe

Jugend soll Nahrungsversorgung verbessern

Von Inter Press Service | 14.10.2015

Lusaka/Berlin. Millionen junge Menschen suchen in Afrika einen Einstieg ins Erwerbsleben. Experten sind davon überzeugt, dass dieses enorme Angebot an Arbeitskräften dazu genutzt werden kann, die Nahrungsversorgung auf dem Kontinent zu verbessern. Vor allem die Großstädte und die wachsende Mittelschicht versprechen neue Betätigungsfelder.

Afrika: Urbane Landwirtschaft floriert

Kleingärten in den Städten werden zur Überlebensfrage

Von Jeffrey Moyo | 23.09.2015

Harare. Agness Samwenje ist Lehrerin an einer Vorschule in der simbabwischen Hauptstadt Harare. Mit ihren drei Kindern lebt sie im dicht bevölkerten Viertel Mufakose. "Mit den 200 Dollar, die ich monatlich verdiene, kommen wir nicht hin", sagt sie. Deshalb bewirtschaftet sie eine Miniparzelle. "Seit wir den Kleingarten haben, geben wir weniger Geld für Nahrungsmittel aus", meint sie.

Kamerun: Nachhaltigkeit durch Permakultur

Erstes Ökodorf setzt auf organischen Anbau

Von Mbom Sixtus | 19.08.2015

Yaoundé. Der Kameruner Joshua Konkankoh hat eine Vision. Er will beweisen, dass nachhaltige Anbaumethoden sehr wohl für Ernährungssicherheit sorgen können. Mit diesem Ziel vor Augen gab er seine Arbeitsstelle bei der Regierung auf, wurde Bauer und gründete 'Better World Cameroon'. Die Initiative gründete mit Ndanifor das erste Ökodorf Kameruns.

Kenia: Samburu setzen auf Waldgärten und Nahrungswälder

Aufforstung soll vor den Folgen des Klimawandels schützen

Von Robert Kibet | 05.08.2015

Samburu. Sipian Lesan beugt sich über den kleinen Mispelbaum mit dem wissenschaftlichen Namen Vangueria infausta. Während er die Zweige richtet, achtet er penibel darauf, keine der Blüten der dürreresistenten Pflanze zu beschädigen. "Überall hier herrscht große Trockenheit", berichtet der 51-jährige Halbnomade vom Volk der Samburu.

Südliches Afrika: Mehr Ernteertrag dank High-Tech-Landwirtschaft

Größte Gewächshausanlage des Kontinents sichert ganzjährige Produktion

Von Kwame Buist | 08.04.2015

Durban. Die Landwirtschaft ist der größte Arbeitgeber und das Rückgrat der Volkswirtschaften im Südlichen Afrika. Doch Anbaugebiete, von deren Erträgen die Existenz von fast 270 Millionen Menschen abhängt, sind seit jeher krisenanfällig. Auf einer von der FAO veranstalteten Tagung im südafrikanischen Durban wurden Partnerschaften angeregt, um den Landwirtschaftssektor in der Region zu stärken.

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Die "verrückteste" Kirche der Welt
Der Afrika-Korrespondent der "Süddeutschen Zeitung", Bernd Dörries, schreibt in dem neuen Buch "Der lachende Kontinent" über seine Erfahrungen in 34 Ländern südlich der Sahara. In Côte d’Ivoire hat er die "verrückteste" Kirche der Welt besucht.

Robben Island: Auf den Spuren von Häftling 466/64
Wer Kapstadt besucht, muss unbedingt nach Robben Island übersetzen. Auf der Gefängnisinsel war Nelson Mandela 18 Jahre lang inhaftiert. Aber Achtung: Vor allem in der Hochsaison sind die Wartezeiten für Tickets lang.

Abuna Yemata Guh: Klettern für Schwindelfreie
In der Region Gar’alta in der nördlichen äthiopischen Provinz Tigray gibt es 35 Felsenkirchen. Die wahrscheinlich schönste darunter ist Abuna Yemata Guh. Allerdings ist der Aufstieg zur Felsenkirche auf 2.580 Meter Seehöhe nicht ganz ohne.