Newsroom: Afrika auf allen Kanälen

Korrespondentennetzwerk in Afrika

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Ernährung: Mit Reis aus der Armut

Afrikanische Länder wollen Abhängigkeit von Importen reduzieren

Von Busani Bafana | 08.03.2016

Cotonou. Reis ist nach Mais der zweitwichtigste Kalorienlieferant für die Bevölkerung in Subsahara-Afrika. Für das 'Africa Rice Center' in Cotonou im westafrikanischen Benin sind die Getreidekörner der Schlüssel in der Armutsbekämpfung. Allerdings wird derzeit in Afrika weit mehr Reis gegessen als angebaut. Durch die starke Urbanisierung wächst der Reiskonsum jährlich um sechs Prozent.

Kenia: Gute Geschäfte im Handelsdorf

Gemeinsame Direktvermarktung schafft Einkommen und Ernährungssicherheit

Von Justus Wanzala | 12.02.2016

Busia. Der Klimawandel hat im Tangakona-Gebiet im westlichen Kenia zu Ernteausfällen und heftigen Einkommensverlusten für die ländliche Bevölkerung geführt. Vor einigen Jahren haben sich deshalb krisengeschüttelte Bauern zu einer Produktions- und Vermarktungsinitiative zusammengeschlossen. Das 'Handelsdorf' genannte Konzept trägt nun Früchte.

Sambia: Selbst Mais wird knapp

Klimawandel verschärft Problem der Unterernährung

Von Friday Phiri | 04.11.2015

Pemba. Es ist kurz nach zehn Uhr am Morgen, und Felix Muchimba hat gerade zu Ende gefrühstückt. Der 48-Jährige, der in dem Dorf Siamuleya im Süden Sambias lebt, mixt sich morgens aus Maismehl und Grieß das traditionelle Getränk 'Chibwantu', das ihm Energie für die Arbeit auf dem Feld gibt. Viele Nährstoffe enthält es allerdings nicht.

Afrika: Agripreneurs statt Importe

Jugend soll Nahrungsversorgung verbessern

Von Inter Press Service | 14.10.2015

Lusaka/Berlin. Millionen junge Menschen suchen in Afrika einen Einstieg ins Erwerbsleben. Experten sind davon überzeugt, dass dieses enorme Angebot an Arbeitskräften dazu genutzt werden kann, die Nahrungsversorgung auf dem Kontinent zu verbessern. Vor allem die Großstädte und die wachsende Mittelschicht versprechen neue Betätigungsfelder.

Afrika: Urbane Landwirtschaft floriert

Kleingärten in den Städten werden zur Überlebensfrage

Von Jeffrey Moyo | 23.09.2015

Harare. Agness Samwenje ist Lehrerin an einer Vorschule in der simbabwischen Hauptstadt Harare. Mit ihren drei Kindern lebt sie im dicht bevölkerten Viertel Mufakose. "Mit den 200 Dollar, die ich monatlich verdiene, kommen wir nicht hin", sagt sie. Deshalb bewirtschaftet sie eine Miniparzelle. "Seit wir den Kleingarten haben, geben wir weniger Geld für Nahrungsmittel aus", meint sie.

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