Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Südsudan: Reich an Erdöl, arm an Basisdiensten

Menschen warten auf Wiederaufnahme der Erdölproduktion

Von Charlton Doki | 21.12.2012

Juba. Der Verkauf von Erdöl brachte dem Südsudan zwischen 2005 und Januar 2012 Einnahmen von rund zehn Milliarden US-Dollar. Seither stehen die Produktionsanlagen wegen eines Streits mit dem Sudan still. Entwicklungsexperten drängen die Regierung in Juba jedoch dazu, möglichst sofort in Land und Leute zu investieren.

Somaliland: Friede und Stabilität

Selbst ernannter Staat erntet die Früchte

Von Matthew Newsome | 07.12.2012

Hargeisa. Während sich Somalia nur langsam aus dem Sumpf von Instabilität und Chaos herauszieht, ist der selbst ernannte Staat Somaliland dabei, die Früchte von 20 Jahren Stabilität und Frieden zu ernten. Im November unterzeichnete die seit 1991 abtrünnige Provinz im Norden Somalias ihr erstes Erdölförderabkommen.

Südsudan: Aufbau einer eigenen Ölindustrie geplant

Wunsch nach Unabhängigkeit vom Sudan

Von Charlton Doki | 04.12.2012

Juba. Während der Südsudan mit dem Sudan über die Wiederaufnahme der Erdölproduktion und die Transportmodalitäten verhandelt, hat die Regierung in Juba Pläne für eine eigene Erdölindustrie vorgestellt. Innerhalb der nächsten acht Monate will der jüngste Staat der Welt Benzin für den Eigenbedarf produzieren und sich Schritt für Schritt aus der Abhängigkeit des Sudans verabschieden.

Angola: Düstere Zukunft

Regierungskritiker warnen vor Chaos und Gewalt

Von Kristin Palitza | 16.04.2012

Kapstadt. In Angola herrscht seit zehn Jahren Frieden. Wirtschaftlich konnte sich das Land nach Ende des 27-jährigen Bürgerkriegs dank der reichen Erdölvorkommen bestens entwickeln. Politische Beobachter befürchten jedoch, dass angesichts der grassierenden Korruption und Vetternwirtschaft in der Regierung die bevorstehenden Parlamentswahlen Gewalt und Instabilität bringen könnten. In den vergangenen Monaten kam es bereits zu Protesten.