Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

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Südsudan: Regierung setzt auf Landwirtschaft

Eigene Argarproduktion soll Abhängigkeit von Importen und Erdöl reduzieren

Von Moyiga Nduru und Martin Sturmer | 03.06.2016

Juba/Salzburg. Laut Prognose des Internationalen Währungsfonds (IWF) wird das Bruttoinlandsprodukt des Südsudan dieses Jahr um 7,8 Prozent schrumpfen. Die Hauptschuld an der ökonomischen Misere tragen der blutige Bürgerkrieg und die hohe Abhängigkeit von Erdöl. Die Regierung hat nun die zwölf Millionen Einwohner aufgerufen, verstärkt Landwirtschaft zu betreiben.

Afrika: Niedriger Ölpreis setzt der Wirtschaft zu

Preisverfall offenbart ökonomische Schwächen der Förderländer

Von Thalif Deen | 07.01.2015

New York. Der Niedergang der internationalen Erdölpreise gefährdet die fragilen Volkswirtschaften einer Reihe afrikanischer Staaten, deren Wachstum vom Öl abhängt. Dazu zählen Angola, Äquatorialguinea, Gabun, Nigeria und der Sudan sowie Ägypten, Algerien und Libyen. Diese Länder waren auf den Einkommensverlust nur mangelhaft vorbereitet.

Afrika: Wirtschaft jubelt über neue Erdölfunde

Experten mahnen solide Umweltstrategien an

Von Miriam Gathigah | 03.11.2014

Nairobi.  Die jüngsten Entdeckungen umfangreicher Erdöl- und Erdgasfelder in Kenia, Tansania und Uganda haben bei vielen Ökonomen Euphorie ausgelöst. Sie sehen die Zeit für einen Aufschwung und eine Diversifizierung der vorrangig landwirtschaftlich geprägten Volkswirtschaften für gekommen. Doch kritische Stimmen warnen, dass sich die fossilen Brennstoffe als Danaergeschenk erweisen könnten.

Afrika: Beste Wirtschaftsaussichten

Doch an die Milliarden kommen die Armen nicht heran

Von Miriam Gathigah und Jeffrey Moyo | 22.01.2014

Nairobi/Harare. Mit einer zwei Billionen US-Dollar starken Wirtschaftskraft, den jüngsten Mineral- und Ölfunden und den enormen Möglichkeiten, die der Kontinent für internationale Investoren zu bieten hat, verliert Afrika langsam aber sicher das Image des 'verlorenen Kontinents'. Doch arme Bevölkerungsschichten profitieren vom Aufschwung bislang kaum.

Nigeria: Rückschlag für die Ogoni

Menschenrechtsprozess gegen Shell von höchstem US-Gericht abgewiesen

Von Joe Hitchon | 24.04.2013

Washington. Der Oberste Gerichtshof in den USA hat im Rechtsfall nigerianischer Ogoni gegen 'Royal Dutch Shell Petroleum' die US-amerikanischen Bundesgerichte für nicht zuständig erklärt. Das Urteil gilt als Rückschlag für die Ogoni, die eine Mitverantwortung des Konzerns an schweren Menschenrechtsverbrechen in den 1990er Jahren geltend machen wollte.

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