Newsroom: Afrika auf allen Kanälen

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt

Afrika: Dreimal so viele Handys wie Toiletten

Sanitäre Versorgung hat immer noch keine keine Top-Priorität

Von Busani Bafana | 05.04.2017

Bulawayo (IPS/afr). Die sanitäre Versorgung in Afrika hat enormen Aufholbedarf. Während der Abdeckungsgrad von Mobiltelefonie mittlerweile bei 93 % liegt, haben nur ein Drittel der Menschen Zugang zu Toiletten mit Wasserspülungen. Doch der Ausbau der Kanalisation hat bei den Regierungen wenig Dringlichkeit.

Ghana: Für eine Zukunft ohne Entwicklungshilfe

60. Jahrestag der Unabhängigkeit zwischen Aufbruch und Katerstimmung

Von Kwaku Botwe | 15.03.2017

Accra (IPS/afr). Am 6. März 2017 hat Ghana den 60. Jahrestag seiner Unabhängigkeit von Großbritannien begangen. Von Beobachtern wird das westafrikanische Land gemeinhin als Hort von Demokratie und Stabilität in der Region gesehen. Allerdings gibt es vor allem in wirtschaftlicher Hinsicht beunruhigende Signale.

Südafrika: Mit Ziegen gegen den Klimawandel

Immer mehr Bauern setzen auf die robusten Nutztiere

Von Busani Bafana | 23.11.2016

Kwazulu-Natal (IPS/afr). Während der schwersten Dürre der letzten 35 Jahre hat die Bäuerin Bongekile Ndimande aus dem Dorf Njunjana in der Provinz Kwazulu-Natal 30 Rinder verloren. Der finanzielle Schaden ist enorm und beträgt 21.000 US-Dollar. Nur Ndimandes Ziegenherde ist mit der Trockenheit gut zurechtgekommen und sichert ihrer Familie ein regelmäßiges Einkommen.

Afrika: Der Kontinent will sich in zehn Jahren selbst ernähren

AfDB setzt in ihrem Masterplan auf die Förderung der Landwirtschaft

Von Friday Phiri | 31.08.2016

Abidjan (IPS). Albert Kanga Azaguie hat es geschafft. 30 Kilometer von der ivorischen Hauptstadt Abidjan entfernt besitzt er eine 15 Hektar große Kochbananen-Plantage. Ein Hektar wirft im Durchschnitt eine Ernte von zwölf Tonnen ab. "Ich bin jetzt ein Großbauer", erzählt er. Kanga beliefert nicht nur die Supermarkt-Ketten in der Umgebung sondern exportiert seine Kochbananen sogar nach Italien.

Tansania: "Die Rechnung geht einfach nicht auf"

Ex-Präsident Mkapa begründet die Ablehnung des Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit der EU

Von Benjamin W. Mkapa | 19.08.2016

Tansania hat seine Zustimmung zum Wirtschaftspartnerschaftsabkommen zwischen der Ostafrikanischen Gemeinschaft und der EU verweigert. In seinem Gastkommentar begründet Benjamin W. Mkapa, zwischen 1995 und 2005 Staatspräsident von Tansania, diese Entscheidung. Vor seiner politischen Karriere war Mkapa Chefredakteur tansanischer Zeitungen und Direktor der Nachrichtenagentur SHIHATA.