Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

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Simbabwe: Wirtschaftskrise verschärft Hunger in den Städten

UN-Millenniumsziele rücken in weite Ferne

Von Jeffrey Moyo | 17.12.2014

Harare. Die Regierung in Simbabwe versucht die Millenniumsentwicklungsziele (MDGs) der Vereinten Nationen zu erreichen. Doch die Arbeitslosigkeit greift immer weiter um sich. Mit dramatischen Folgen: Nicht nur in den ländlichen Regionen müssen Tausende Menschen Hunger leiden, sondern auch zunehmend in den Städten.

Simbabwe: Kampf um Mugabe-Nachfolge voll entbrannt

Entwicklungsziele bleiben auf der Strecke

Von Jeffrey Moyo | 01.12.2014

Harare. Interne Querelen in der Regierungspartei Zanu-PF drängen Strategien zur Erreichung der UN-Millenniumsentwicklungsziele (MDGs) in den Hintergrund. Ende Dezember 2015 endet jedoch die Frist, innerhalb der die die vereinbarten Zielvorgaben etwa bei der Armutsbekämpfung, der Senkung der Kindersterblichkeit und der Gleichstellung der Geschlechter erfüllt sein sollen.

Kenia: Stärkste Wirtschaft Ostafrikas

Doch noch immer leben 40 Prozent in Armut

Von Miriam Gathigah | 10.11.2014

Nairobi. Der Kaffeebauer Gabriel Kimwaki aus dem Landkreis Nyeri in Zentralkenia will das Handtuch werfen. "Von Mal zu Mal fallen meine Ernteeinnahmen magerer aus", klagt er. "Am besten steige ich aus." Mit seinem Frust steht er nicht allein da. Denn obwohl das ostafrikanische Land zu einem Land mittleren Einkommens aufgewertet wurde, lebt ein großer Teil der Bevölkerung weiter in Armut.

Äthiopien: Vorreiter bei Grüner Wirtschaft

Wachstum und Klimaschutz gelten als vereinbar

Von James Jeffrey | 20.10.2014

Addis Abeba. Das ostafrikanische Land Äthiopien hat sich den Ruf erworben, auf vorbildliche Weise Klimaschutz und Wirtschaftswachstum miteinander in Einklang zu bringen. Eine nationale Strategie soll sozioökonomische Entwicklung und ökologische Nachhaltigkeit verknüpfen. Bis 2025 soll Äthiopien zu den Ländern mit mittlerem Einkommen zählen. Der Ansatz sorgt international für Aufsehen.

Kenia: Wälder als Entwicklungschance

UN-Initiative REDD+ sorgt für Aufschwung im Süden

Von Peter Kahare | 01.09.2014

Kasigau. Als Mercy Ngaruiya vor zehn Jahren nach Kasigau im Südosten Kenias zog, war von den Wäldern nicht viel übrig geblieben. Der Einschlag von Büschen und Bäumen hatte die Region zu einem Trockengebiet gemacht. "Bei meiner Ankunft wuchs auf meiner Farm kein einziger Baum", erinnert sie sich.