Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Ägypten: Biogas aus Küchenabfall

Arme Familien produzieren Alternativenergie

Von Cam McGrath | 20.06.2013

Kairo. Die Biogasanlage auf dem Dach von Hussein Farags Wohnung sorgt für den täglichen Bedarf an Kochgas, das aus Küchenabfällen gewonnen wird. Die Rückstände würden ansonsten in Plastiktüten entsorgt oder in die verstopfte Kanalisation gekippt. Die Anlage, die null Emissionen freisetzt, besteht aus zwei großen Plastikwannen und aus größtenteils recycelten Materialien.

Äthiopien: Mit Wasserkraft zum Stromversorger Ostafrikas

Land Grabbing und Vertreibung sind die Folge

Von Ed McKenna | 17.06.2013

Addis Abeba. Äthiopien will mit Wasserkraft zum führenden Stromproduzenten Afrikas werden. Doch der Plan, von dem es sich Wachstum und Entwicklung verspricht, gefährdet das Leben von Millionen Menschen, die auf das Nilwasser angewiesen sind. Kein anderer afrikanischer Staat investiert so viel Geld in Staudämme wie Äthiopien.

Somaliland: Strompreise auf Spitzenniveau

Alternative Energien sollen Versorgung verbessern

Von Ed McKenna | 29.04.2013

Hargeisa. Eine Windturbine 20 Kilometer außerhalb von Hargeisa, der Hauptstadt von Somaliland, ist eine Art Totem in der sich verändernden Energielandschaft des kleinen Gebiets am Horn von Afrika geworden. Die halbautonome Region treibt mit Mühe die Entwicklung ihrer Wirtschaft voran. Firmen haben wegen der maroden Energie-Infrastruktur bisher kaum eine Chance, richtig zu arbeiten.

Mauritius: Widerstand gegen Kohlekraftwerk

Investitionen in erneuerbare Energien gefordert

Von Nasseem Ackbarally | 11.04.2013

Port Louis. Die Einwohner von Albion, einem kleinen Dorf in Pointe-aux-Caves im Westen von Mauritius, sind fest entschlossen, den Bau eines Kohlekraftwerks in ihrer Umgebung zu verhindern. Mit ihrem vehementen Widerstand gegen das Projekt nehmen sie nach eigenen Angaben ihr Verfassungsrecht auf Leben wahr.

Kamerun: Aus der Dunkelheit ins Licht

Dörfer werden mit Solaranlagen ausgestattet

Von Monde Kingsley Nfor | 19.11.2012

Bamenda. Die etwa 2.000 Bewohner des Dorfs Sabongari in Kameruns Nordwestregion brauchen kein Kerosin für ihre Lampen mehr und keinen Diesel für ihre Stromgeneratoren. Sie nutzen eine preisgünstigere und sauberere Alternative: In der Ortschaft sind mehrere große Solarmodule schräg zum Himmel hin ausgerichtet. Sie bilden ein Mini-Kraftwerk, das das Dorf mit Elektrizität versorgt.

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