Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

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Malawi: Der Chilwa-See trocknet aus

Existenz von Fischern und Bauern akut bedroht

Von Claire Ngozo | 27.08.2012

Chilwa-See. Zu wenig Niederschläge: Der Chilwa-See in Malawi droht nächstes Jahr vollständig auszutrocknen. Fischer und Bauern, die an dem zweitgrößten Gewässer des südostafrikanischen Staates leben, versuchen verzweifelt, ihre Existenz zu retten. Der Platz an den Ufern des zunehmend flachen Sees ist hart umkämpft.

Malawi: Gesetz verbannt chinesische Geschäfte aus ländlichen Gebieten

Menschenrechtsorganisationen protestieren gegen Fremdenfeindlichkeit

Von Claire Ngozo | 07.08.2012

Lilongwe. Die Regierung in Malawi hat ein Gesetz erlassen, das ausländischen Unternehmen verbietet, in den ländlichen Gebieten Geschäfte zu machen. Die Regelung trifft vor allem chinesische Händler, die ihre Aktivitäten künftig auf die vier größeren Städte Lilongwe, Blantyre, Mzuzu und Zomba beschränken müssen.

Malawi: Strom aus Mosambik

Mit Importen gegen chronische Energiedefizite

Von Claire Ngozo | 14.06.2012

Lilongwe. Mit Stromimporten aus Mosambik will Malawi seine Energieversorgung auf solide Füße stellen. Das Projekt, das von der Regierung des verstorbenen Staatschefs Bingu wa Mutharika gestrichen worden war, soll unter Präsidentin Joyce Banda dem Energiemangel im südostafrikanischen Land ein nachhaltiges Ende bereiten.

Malawi: Anbau von Paprika boomt

Viele Kleinbauern satteln um

Von Claire Ngozo | 11.06.2012

Lilongwe. Wenn sich Mercy Kamphoni vor den Fernseher setzt, um sich die Abendnachrichten anzusehen, huscht ein zufriedenes Lächeln über ihr Gesicht. Denn hier in Chamtulo Village, ihrem Heimatdorf im Bezirk Mangochi am südlichen Ende des Malawi-Sees, sind Elektrogeräte eine Rarität.

Malawi: Abwertung trifft Arme und die Mittelklasse

Export soll angekurbelt werden

Von Claire Ngozo | 31.05.2012

Lilongwe. Auf Anraten der Wirtschaft und internationaler Geber und in der Hoffnung, den Außenhandel anzukurbeln, hat Malawis Präsidentin Joyce Banda die Landeswährung massiv abgewertet. Die Verbraucher sind geschockt, zumal sich seitdem Grundnahrungsmittel, Strom und Treibstoffe drastisch verteuerten. 75 Prozent der mehr als 14 Millionen Malawier müssen mit weniger als 1,25 US-Dollar pro Tag auskommen.