Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Ägypten: Rückschlag für die Zivilgesellschaft

NGOs fürchten geplantes Gesetz

Von Cam McGrath | 05.06.2013

Kairo. Die ägyptische Regierung hat dem von Islamisten dominierten Parlament ein Gesetz vorgelegt, das nach Ansicht von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) zur Unterdrückung der Zivilgesellschaft führen wird. Es würde den Behörden den Eingriff in die internen Strukturen der NGOs und die Kontrolle über die Finanzmittel ermöglichen.

Ägypten: Verfolgt und rechtlos

Schiiten werden nach der Revolution verstärkt schikaniert

Von Cam McGrath | 08.05.2013

Kairo. Die Menschenmenge, die in dem Kairoer Viertel Baba El-Shaariya das Haus des Schiiten Mohamed Nour umstellt hat, schlägt aggressive Töne an. Sie wollten die Ägypter gegen die religiösen Überzeugungen der Schiiten "immunisieren", erklären die Protestierenden. Ansonsten drohe sich die schiitische Doktrin "wie ein Krebsgeschwür" über das ganze Land auszubreiten.

Ägypten: Entführung koptischer Mädchen

Vorwürfe gegen Salafistenführer

Von Cam McGrath | 25.04.2013

Kairo. Wenn in der ägyptischen Hafenstadt Alexandria ein koptisches Mädchen verschwindet, spricht die Familie bei einem muslimischen Scheich im nahe gelegenen El-Ameriya vor. Der ultrakonservative Salafistenführer ist dafür bekannt, dass er koptische Christinnen entführen lässt, sie zum Islam konvertiert und mit muslimischen Männern verheiratet.

Ägypten: Fischsterben im Nil

Staudamm von Assuan und Abwässer vernichten Arten

Von Cam McGrath | 08.04.2013

Kairo. Ein 4.200 Jahre altes Relief im Grab des ägyptischen Wesirs Mereruka in Sakkara zeigt die schier überwältigende Vielfalt an Fischen, die einst im Nil und den angrenzenden Feuchtgebieten zu finden war: Fischer ziehen prall gefüllte Leinennetze aus dem Wasser, die auch den als heilig verehrten Nasennilhecht beinhalten, der zwar gefangen, aber niemals verspeist wurde.

Ägypten: Gefährliche Fangtouren in fremden Gewässern

Fischer als Geiseln genommen

Von Cam McGrath | 02.04.2013

Kairo. Für ägyptische Fischer ist es so riskant wie nie, ihren Beruf auszuüben. Um ihre Netze zu füllen, müssen sie immer weiter aufs Meer hinausfahren, manchmal bis zum Golf von Aden. Dort lauern aber oft Piraten. Andere Fischer müssen damit rechnen, von der libyschen Küstenwache beschossen oder Monate lang in schmuddeligen Gefängnissen festgehalten zu werden.

Die "verrückteste" Kirche der Welt
Der Afrika-Korrespondent der "Süddeutschen Zeitung", Bernd Dörries, schreibt in dem neuen Buch "Der lachende Kontinent" über seine Erfahrungen in 34 Ländern südlich der Sahara. In Côte d’Ivoire hat er die "verrückteste" Kirche der Welt besucht.

Robben Island: Auf den Spuren von Häftling 466/64
Wer Kapstadt besucht, muss unbedingt nach Robben Island übersetzen. Auf der Gefängnisinsel war Nelson Mandela 18 Jahre lang inhaftiert. Aber Achtung: Vor allem in der Hochsaison sind die Wartezeiten für Tickets lang.

Abuna Yemata Guh: Klettern für Schwindelfreie
In der Region Gar’alta in der nördlichen äthiopischen Provinz Tigray gibt es 35 Felsenkirchen. Die wahrscheinlich schönste darunter ist Abuna Yemata Guh. Allerdings ist der Aufstieg zur Felsenkirche auf 2.580 Meter Seehöhe nicht ganz ohne.