Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

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Ägypten: "Zu viele Strohhalme in einem Glas Wasser"

Wachsende Wüstenbevölkerung, sinkende Grundwasserspiegel

Von Cam McGrath | 30.07.2014

Oase Bahariya. Mit einer Hacke entfernt der Bauer Atef Sayyid einen Erdbrocken aus dem Bewässerungskanal, damit Wasser auf seine mit Dattelpalmen, Oliven- und Mandelbäumen bepflanzte Parzelle 300 Kilometer südwestlich der ägyptischen Stadt Kairo fließen kann. Die Wasservorräte in der Tiefe könnten aber bald zur Neige gehen.

Ägypten: Streit mit Äthiopien um Riesendamm

Militäreinsatz nicht ausgeschlossen

Von Cam McGrath | 26.03.2014

Kairo. Als im Juni 2013 der damalige ägyptische Präsident Mohammed Mursi damit drohte, Äthiopien gegebenenfalls militärisch am Bau von Nil-Staudämmen zu hindern, taten viele Beobachter die Äußerung als Säbelrasseln ab. Doch inzwischen wächst die Sorge, dass es dem Land bitter ernst damit sein könnte, sollte Äthiopien seine Arbeiten am größten Wasserkraftwerk Afrikas fortsetzen.

Ägypten: Nildelta versinkt im Meer

Wirksame Schutzmaßnahmen gelten als zu teuer

Von Cam McGrath | 05.02.2014

El Rashid. "Schon eine dünne Lage Meerwasser reicht aus, um das Land unfruchtbar zu machen", sagt Mohamed Saeed. Seit Jahren beobachtet der Bauer, wie sich die See immer weiter auf seine zwei Hektar große Parzelle zubewegt. Nur noch 400 Meter trennen sein Kleefeld von Ägyptens Nordküste. In weniger als zehn Jahren, da ist er sich ganz sicher, wird sein Land verschwunden sein.

Ägypten: Repression wie zu Mubarak-Zeiten

Arbeiter protestieren weiter gegen Missstände

Von Cam McGrath | 17.09.2013

Kairo. Zusammenstöße zwischen Fabrikarbeitern und den Sicherheitskräften machten Kareem El-Beheiry zum engagierten Gewerkschaftsaktivisten. Im April 2008 nahm er an einer Demonstration in der Industriestadt Mahalla El-Kubra teil. Die Proteste gegen niedrige Löhne und steigende Lebenshaltungskosten wurden vom damaligen Mubarak-Regime brutal niedergeschlagen.

Ägypten: Biogas aus Küchenabfall

Arme Familien produzieren Alternativenergie

Von Cam McGrath | 20.06.2013

Kairo. Die Biogasanlage auf dem Dach von Hussein Farags Wohnung sorgt für den täglichen Bedarf an Kochgas, das aus Küchenabfällen gewonnen wird. Die Rückstände würden ansonsten in Plastiktüten entsorgt oder in die verstopfte Kanalisation gekippt. Die Anlage, die null Emissionen freisetzt, besteht aus zwei großen Plastikwannen und aus größtenteils recycelten Materialien.

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