Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Côte d'Ivoire: Giftabfälle aus Europa

Neuer Bericht über Verseuchung der Menschen von Akouedo

Von Robbie Corey-Boulet | 03.10.2012

Abidjan. Nouma Camara erinnert sich noch an den Morgen des 20. August 2006. Damals wachte der heute 40-jährige Schneider mit einem Gestank in der Nase auf, den er als "katastrophal" beschreibt. Sein Haus liegt im Dorf Akouedo in unmittelbarer Nachbarschaft zu einer offenen Mülldeponie. Dort waren am Abend zuvor Giftabfälle abgeladen worden, wie Camara später herausfand.

Côte d'Ivoire: Schwieriger Entwaffnungsprozess

Kämpfer wollen eine Zukunft

Von Robbie Corey-Boulet | 28.09.2012

Abidjan. Mit seinen schwarzen Stiefeln, der grünen Uniform und dem eingenähten Armeeabzeichen der Republikanischen Streitkräfte Côte d’Ivoires könnte man Ousmane Kone für einen regulären Soldaten halten. Doch der Schein trügt. Der 22-Jährige hat weder eine Militärausbildung durchlaufen noch war er jemals bei den Streitkräften registriert.

Côte d'Ivoire: Gefängnisse schlecht gesichert

Hunderte Häftlinge ausgebrochen

Von Robbie Corey-Boulet | 02.08.2012

Abidjan. Eliane Negui weiß, was sie tun muss, wenn es in der ivorischen Hauptstadt Abidjan zu einem Gefängnisausbruch kommt. Sie wohnt in unmittelbarer Nähe der Haftanstalt. "Wir laufen dann schnell nach Hause und verriegeln unsere Türen ", erzählt die 24-Jährige. "Bei einem Ausbruch fangen die Wachen an zu schießen, und wir wollen nicht verletzt oder getötet werden."

Côte d'Ivoire: 75 Opfer des Machtkampfs ziehen vor Gericht

Schwere Menschenrechtsverletzungen nach den Präsidentschaftswahlen

Von Fulgence Zamblé | 01.06.2012

Abidjan. In Côte d'Ivoire wird die Internationale Menschenrechtsliga in Paris zusammen mit zwei lokalen Mitgliedsorganisationen die Klage von 75 Opfern schwerer Menschenrechtsverletzungen im Anschluss an die umstrittenen Wahlen 2010/2011 unterstützen. Die Angst vor Repressalien hatte die Betroffenen bislang davon abgehalten, vor Gericht zu ziehen.

Côte d'Ivoire: Extrem hohes HIV-Risiko für junge Leute

Folgen der Krisenjahre

Von Fulgence Zamblé | 18.04.2012

Abidjan. Zu alarmierenden Ergebnissen kommt eine Untersuchung, die Côte d'Ivoire gemeinsam mit Partnern durchgeführt hat, die den Kampf des westafrikanischen Landes gegen HIV/Aids unterstützen. Danach ist die gesamte Jugend des westafrikanischen Landes extrem infektionsgefährdet. 3,2 Prozent aller 15- bis 24-Jährigen sind bereits HIV-positiv.

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Die "verrückteste" Kirche der Welt
Der Afrika-Korrespondent der "Süddeutschen Zeitung", Bernd Dörries, schreibt in dem neuen Buch "Der lachende Kontinent" über seine Erfahrungen in 34 Ländern südlich der Sahara. In Côte d’Ivoire hat er die "verrückteste" Kirche der Welt besucht.

Robben Island: Auf den Spuren von Häftling 466/64
Wer Kapstadt besucht, muss unbedingt nach Robben Island übersetzen. Auf der Gefängnisinsel war Nelson Mandela 18 Jahre lang inhaftiert. Aber Achtung: Vor allem in der Hochsaison sind die Wartezeiten für Tickets lang.

Abuna Yemata Guh: Klettern für Schwindelfreie
In der Region Gar’alta in der nördlichen äthiopischen Provinz Tigray gibt es 35 Felsenkirchen. Die wahrscheinlich schönste darunter ist Abuna Yemata Guh. Allerdings ist der Aufstieg zur Felsenkirche auf 2.580 Meter Seehöhe nicht ganz ohne.