Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Uganda: App für schmerzfreien Malaria-Test

Mobiles Diagnoseverfahren kommt ohne Nadel aus

Von Amy Fallon | 28.08.2013

Kampala. Brian Gitta hat in seinen 21 Lebensjahren viele Malaria-Anfälle hinter sich gebracht. Immer wieder musste er zur Blutabnahme. Mit der Zeit hat er eine abgrundtiefe Aversion gegen Spritzen entwickelt. Kein Wunder also, dass er einem Team aus vier Informatikstudenten angehört, die ein App zur schmerzfreien Malaria-Diagnose entwickelt haben.

Uganda: "Die Stimme, der man zuhört"

Radio Mama FM geht gegen stereotype Rollenbilder an

Von Amy Fallon | 02.08.2013

Kampala. Rose, eine verheiratete Verkäuferin in der ugandischen Hauptstadt Kampala, hat genug von Männern, die auf der Straße mit anderen Frauen flirten und sich nicht um ihre Frauen zu Hause kümmern. Im Radio kann sie ihrem Ärger ordentlich Luft machen. Ihr Anruf lockt weitere Frauen aus der Reserve, die ebenfalls zum Hörer greifen, um Frust abzulassen.

Uganda: Eineinhalb Liter Licht für Kampalas Slums

Eine mit Haushaltsbleiche gefüllte Plastikflasche sorgt für 60 Watt Leuchtkraft

Von Amy Fallon | 25.07.2013

Kampala. Joseph Senkungu kann sich gut an die Zeit erinnern, als die offene Tür die einzige Lichtquelle im Haus der Familie war. Strom war viel zu teuer. "Ich mag den Sonneneinfall", sagt der 19-jährige Musiker und zeigt zur Decke des Schlafzimmers, aus der eine durchsichtige, mit Wasser gefüllte Plastikflasche ragt.

Uganda: Mit Hühnerzucht aus der Armut

Ein Teenager macht Mädchen Mut

Von Amy Fallon | 01.07.2013

Kampala. Die 18-jährige Eunice Namugerwa wollte nicht tatenlos zusehen, wie ihre Familie immer weiter ins Elend abrutschte. Der Teenager aus dem Slum Kisenyi machte sich Gedanken darüber, wie sie den sozialen Abstieg aufhalten konnte. Am Ende blieben drei mögliche Aktivitäten in der engeren Wahl: die Aufzucht von Schweinen, der Aufbau einer Modeboutique und eine Hühnerfarm.

Uganda: Vom Slum-Kind zum Welt-Schachwunder

Phiona Mutesis Weg aus dem Elend

Von Amy Fallon | 07.06.2013

Kampala. Phiona Mutesi war neun Jahre alt, als sie auf der Suche nach Nahrung im größten Slum der ugandischen Hauptstadt Kampala auf einen Schachverein stieß. Dass sich das Mädchen sofort in eine Partie vertiefte, lag nicht an den Bauern, Türmen, Läufern und Pferden, sondern an der Aussicht auf eine Schüssel Haferbrei, die ein christliches Zentrum als Belohnung aussetzte.

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Die "verrückteste" Kirche der Welt
Der Afrika-Korrespondent der "Süddeutschen Zeitung", Bernd Dörries, schreibt in dem neuen Buch "Der lachende Kontinent" über seine Erfahrungen in 34 Ländern südlich der Sahara. In Côte d’Ivoire hat er die "verrückteste" Kirche der Welt besucht.

Robben Island: Auf den Spuren von Häftling 466/64
Wer Kapstadt besucht, muss unbedingt nach Robben Island übersetzen. Auf der Gefängnisinsel war Nelson Mandela 18 Jahre lang inhaftiert. Aber Achtung: Vor allem in der Hochsaison sind die Wartezeiten für Tickets lang.

Abuna Yemata Guh: Klettern für Schwindelfreie
In der Region Gar’alta in der nördlichen äthiopischen Provinz Tigray gibt es 35 Felsenkirchen. Die wahrscheinlich schönste darunter ist Abuna Yemata Guh. Allerdings ist der Aufstieg zur Felsenkirche auf 2.580 Meter Seehöhe nicht ganz ohne.